Vortrag von Beinsa Douno über die Verwendung des „Testaments der farbigen Strahlen des Lichtes“ – 2. Teil

Um fünf Uhr Nachmittags hat die Versammlung wieder begonnen. Herr Danov las die Verse der Farben vor und nach den Versen, die die grüne Farbe wiedergeben, fügte er hinzu:

„Von der grünen Farbe hängt der Erfolg ab; zu ihr gehört auch die Erneuerung. Aus dem Mangel an Grün entsteht die Armut; Wenn es wiederum im Überfluss vorhanden ist, so entstehen die Gier nach irdischen Gütern und der Geiz. Aus diesem Grund müssen wir uns der roten Farbe bedienen, um zu reagieren, wenn die grüne Farbe überhandnimmt. Die überzogenen Wünsche in dieser Welt verstärken die grüne Farbe. Doch Entsagung ist das, was wir nicht brauchen und wir müssen wirklich nicht dasjenige wünschen, was wir nicht brauchen. Wenn wir die vorgelesenen Verse, d.h. bestimmte Sonnenstrahlen kombinieren, können diese nützlich sein. Dann stimmt es tatsächlich, dass wir zu schaffen beginnen, wenn wir uns mit den farbigen Strahlen vereinigen.

Die Erde hier um uns ist eine Schule, in der wir lernen müssen. Jemand sagt, dass er nicht lieben kann – das zeigt, dass er einen Mangel an roter Farbe hat, ein solcher [Mensch] muss jemanden finden, der die grüne Farbe hat. Ihr seid hier unsystematisch versammelt, doch Gott bringt euch nicht in Abhängigkeit von eurem Wissen oder der Stärke eurer Gefühle zusammen – es gibt etwas anderes, was den Menschen auszeichnet. Also müssen wir einen Bruder finden, dem wir etwas geben können, so dass ein Austausch stattfindet.

Oft müssen wir die grüne Farbe benutzen. Ihr braucht z.B. Geld – so solltet ihr die grüne Farbe zum Vorschein bringen. Wenn wir jemanden suchen, um ihn zu lieben, so liegt es daran, dass wir einen Überschuss an Rot haben. In der grünen Farbe steckt das Entwicklungs-, das Wachstumsorgan. Wenn wir wachsen wollen, müssen wir diese Farbe in all ihren Stufen durchlaufen.

Alle Streitigkeiten sind also auf den Mangel einer Farbe zurückzuführen. So weist derjenige, der Hass empfindet, einen Mangel an Rot auf. Wir wollen das Licht verwenden, denn alles hängt vom Licht ab, welches wir für unser Leben benötigen.  Wir müssen ja alle Farben in unserem Leben anwenden. Dann werden sich die sieben Geister vereinigen und der Mensch wird zu seinem Urquell zurückkehren. Deshalb stieg auch Jesus Christus herab, um den Menschen [das] beizubringen.

Nun müsst ihr diese Lektionen anwenden – Christus will, dass ihr in einer sehr einfachen Art die Farben verwendet. Sagen wir noch einmal – jemand hasst euch – er soll die [rote] Farbe lesen, er soll diese Verse lesen, die ihm Liebe schenken werden. Jedoch müssen wir wissen, wie diese Verse und Farben zu benutzen sind, denn wir waren oft demütig, doch wir hatten keine Führung. Nun will Christus uns in dieser einfachen Weise beibringen, wie wir die Dinge kombinieren können, um einen Nutzen davon zu haben.

Überhaupt steigen alle guten Geister, die göttlichen Geister mit dem Licht herunter, und zwar morgens; abends steigen sie auf demselben Weg zu Gott hinauf. Nach all euren Wünschen und Gedanken werden abends die Rechnungen gemacht und so weiß man im Himmel, ob ihr Gläubiger oder Schuldner seid. So müssen wir die Lehre Christi verstehen – dass Christus [Seinen Hauch] blies und Sein Hauch zu Licht ward und das Licht Leben ward.

Die dunkelrote Farbe zeichnet die Aktivität aus. Im geistigen Leben müssen wir immer etwas pflanzen und machen wir das täglich, so werden wir etwas ernten. Lasst uns jeden Tag die Gelegenheit nutzen, denn vielfältig treten die göttlichen Pläne in Erfüllung. Christus kommt, um uns diese einfache Anwendungsmethode zu unserer Erleichterung mitzuteilen. Er kam in die Welt, um das neue Licht hineinzutragen und den Verstand der Menschen zu erhellen, die Ihm ihre Möglichkeit zur Aufklärung und Kultur schulden.

Die Zahl sieben ist überall vorherrschend, sie ist immer eine göttliche Zahl. Die Bibel ist ein Buch, das scheinbar unzusammenhängend ist, doch wir haben kein anderes Buch wie sie – in der Bibel sind nämlich alle Farben enthalten, um die es im Büchlein geht, das noch gedruckt werden soll. Es wird sogar drei weitere Farben enthalten.

Jemand sagt z.B.: „Ich kann nicht lieben“, doch wenn wir ihm die rote Farbe geben, werden wir sehen, wie sich sein Zustand sofort ändern wird. Damit ist auch der Umstand zu erklären, dass dieses Buch beim Lesen auf eine wundersame Weise die Sehnsüchte stillt, die wir haben. So heißt es z.B. im Hiobsbuch (11:17): „Und die Zeit deines Lebens würde aufgehen wie der Mittag, und das Finstere würde ein lichter Morgen werden“. Die Zeiten, die in diesem Vers gemeint sind, werden in vier Zeitalter unterteilt – ein goldenes, ein silbernes, ein kupfernes und ein eisernes Zeitalter. Letzteres ist am entferntesten. Doch nun naht wieder ein goldenes Zeitalter, in dem wir leben werden. Und die Welt erwartet wirklich etwas in dieser Art. Wir wollen nicht angeben, doch empfehlenswert ist gerade unser Wunsch, das Eisen in Gold zu verwandeln, denn das Eisen entspricht dem groben Leben und das Silber – demjenigen, was der Mensch benutzt hat.

Wenn wir all diese Wahrheiten begreifen, wird unter uns Harmonie wiederhergestellt werden – es ist kein Geheimnis, dass wir Menschen meiden, die bestimmte Strahlen haben, welche wir nicht ertragen können. Genauso meiden die heutigen Menschen Christus, weil Er sie erhellt und ihre Flecken sichtbar werden lässt. Wir brauchen Christus aber nicht zu fürchten, denn Er ist unser Freund.

Uns kommt alles ungeordnet, grob und sinnlos vor, deshalb müssen wir vom Sichtbaren zum Unsichtbaren gehen. Oft redet manch einer über den Astralleib. Ich frage: Verstehen solche Menschen ihren eigenen physischen Leib und wenn nicht, was wollen sie dann über den Astralleib wissen? Der Leib von Joan Rilski hat ein bestimmtes Volumen, doch lässt sich das Volumen seines unsichtbaren Leibes bestimmen? Alles haben wir in unserem physischen Leib und wir dürfen nicht danach streben, uns von diesem zu befreien. Vielmehr muss sich der jetzt entstehende geistige Leib all dessen bedienen, was ihm gegeben wird. Der physische Leib hängt mit der ganzen Materie zusammen, er ist der Schlüssel, mit dem wir mit der physischen Welt verbunden sind, durch den Leib treten wir in die sichtbare Natur ein, um uns ihrer zu bedienen. Niemand darf seinen Leib bemängeln – egal, wie dieser Leib beschaffen ist. So sagt mancher: „Ich bin dumm“, aber wenn ihr ihm etwas Gelb gebt, werdet ihr sehen, wie er sich verbessern wird. Er hat also die notwendige Farbe vermisst.

Mit den uns gegebenen Versen werden wir folglich an unserem Herzen arbeiten können. Was ist z.B. die Angst? Sie stellt Mangel an Orange dar. Wir trauern oft um einen Verstorbenen, aber wenn wir uns gründlich prüfen, so werden wir feststellen, dass wir nicht um den Tod unseres Angehörigen weinen, sondern weil seine Existenz uns Freude bereitet hat. Um diese Freude weinen wir.

Diese einfache Methode werden wir von nun an anwenden – die aufgeschriebenen Bibelverse sind das Licht der Strahlen und dieses Licht werden wir benutzen. Wir werden vom Verstand zum Leib gehen; das ist das Gesetz Christi und der Geist wird euch die tieferen Dinge des Lebens enthüllen, die nicht ausgesprochen werden dürfen, sondern unmittelbar durch den Geist gegeben werden. Denn das Wichtigste, was in der Bibel steht, ist in unserer Seele verborgen, diese ist ein göttlicher Schatz. Ich sage es wieder – das Leben an sich ist einfach und wir können es leicht erlangen. Lasst uns alle das Fenster unserer Seele aufmachen, damit das Licht hereinstrahlen und sie beleuchten kann. Das ist es, was Christus regeln will und dieses Schema, das euch gegeben wird, wird euch frei machen.

Manche von euch sind reich an Rot, bei anderen fehlen bestimmte Farben. Die rote Farbe ist das Emblem der Liebe, die bestimmte Vibrationen besitzt. Auf der Liebe gründen sich alle Farben, denn einerseits wirkt sie positiv, andererseits hat sie negative Einflüsse. Wenn Christus mit uns ist, brauchen wir uns nicht zu fürchten und wenn Er nicht zum Grundton wird, werden Ihn andere Dinge ersetzen.

Alle unseren Handlungen müssen oft auf den Grundton der roten Farbe abgestimmt werden – auf die Liebe. Ja, die Liebe ist eine Farbe und wer sie nicht gesehen hat, weiß nicht, kann nicht wissen, was Liebe ist.

Der Glaube – was ist er? Glaube ist der Wegweiser derjenigen, die Fehler machen. Wenn wir uns aber mit Gott versöhnen, werden wir sehend durch die Welt gehen und die rosa Farbe kennenlernen, in der Christus lebt.

Wir dürfen nicht Gott die Schuld an unserer Spiegelung geben, wie das oft passiert. Hinterher beten wir: „Gott, hilf uns, wir sind arme Sünder…“ Ja, wir sind Sünder, die unfähig sind, bestimmte Tugenden zu benutzen. Und selbst wenn der Sünder wollte, könnte er es nicht, da er dumm ist. Der Kluge sündigt nicht, weil er die Folgen der Sünde kennt – deshalb ist er klug. Christus ist Derjenige, Der auf uns wartet, um uns die Grundsätze aufzuzeigen, die das Leben aufrechterhalten und die von außerordentlicher Bedeutung sind. Wir brauchen also vor allem den Grundton zu finden, in dem alle Geister leben, dann wird es keine Trennung geben. Es ist ein Opfer von uns erforderlich – wir müssen unser Herz, unseren Leib, unseren Verstand zur Verfügung stellen. Herz, Verstand und Leib sind Reichtümer, die uns Gott gegeben hat. Deshalb muss Gott kommen und unser Grundstück einzäunen, so dass wir gebührend arbeiten können. Wenn wir dagegen diese Reichtümer nicht besitzen, spüren wir Leere und verzagen.

All das wird nun gegeben, damit ihr alle, die ihr arbeiten wollt, diese Regeln anwenden könnt. Jesus Christus ist Derjenige, Der will, dass ihr die Regeln anwendet. Und das ist die erste Lektion, die euch gegeben wird. Derjenige, der sich bereit erklärt, diese Lektion zu befolgen, wird sie erhalten. Doch er soll sich in Acht nehmen – wenn er sie nicht befolgt, wird die Lektion genau die entgegengesetzte Kraft haben und ihm zum Verhängnis werden.

Beim Verteilen der strahlenbildenden Verse, die ihr benötigt, werde ich jedem Einzelnen von euch sagen, was er seinen Bedürfnissen entsprechend lesen soll. Christus gibt euch eine sehr simple Methode, die ihr unbedingt anwenden solltet, da sie kinderleicht ist. Die Yogis haben z.B. eine recht komplizierte Methode, aber die Methode, die euch gegeben wird, ist sehr einfach. Nirgendwo werdet ihr eine solche Methode wie die Christus-Methode finden, denn Er ist das letzte Tor. Wenn wir etwas Unangenehmes erleben, sollte es uns nicht bekümmern, sondern von uns freudvoll aufgenommen werden. Gott ist unter uns. Er hört uns, Er freut Sich an uns und Er liebt uns.

Diese Verfügung stammt nicht von mir, sondern von Gott, deshalb sollt ihr an Seine Liebe denken und sie in jedem einzelnen Gesicht erkennen. Gott prüft euch, hört auf Seine Stimme! Wir haben uns nun für einige Tage versammelt, um etwas Nützliches mitzunehmen, so dass jeder von uns nach der Heimkehr arbeiten und alle lieben kann. Alle Unstimmigkeiten, die unter euch heimlich oder sichtbar bestehen, solltet ihr aus dem Weg schaffen. Denn wenn Gott leidet, so leiden weitere Nachfolger von Ihm, es leiden Priester und Prediger, deren schwere Last Er trägt und daher versucht, sie auf den Weg des Erkennens der Wahrheit zu bringen. Wenn wir im Leben leiden, so liegt es daran, dass wir uns gegenseitig oft unnötige Wunden zufügen. Deshalb müssen dieses Jahr alle Zwistigkeiten beseitigt und bereinigt werden und dann wird Gott euch alle segnen.

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