Das außergewöhnliche Leben des Meisters Beinsa Douno

Vlad Paschov (1902-1974), einer der engsten Schüler Beinsa Dounos, sammelte im Laufe von mehreren Jahrzehnten Erinnerungen an wundertätige Ereignisse, über die ihm verschiedene Augenzeugen berichtet haben. Aus diesen Berichten entstand sein Buch „Das außergewöhnliche Leben des Meisters Petar Danov. Augenzeugenberichte“[1]. Der folgende Text Paschovs stellt das Vorwort dar.

„Wenn wir über die okkulte Seite des Lebens und der Phänomene sprechen, meinen wir das, was vom Überbewusstsein kommt. Es gibt zwei Wesensarten in der Natur: eine äußere, die durch Bewusstsein und Selbstbewusstsein bedingt wird; und eine verborgene innere, die durch das Unterbewusstsein und das Überbewusstsein bestimmt wird. Bewusstsein und Selbstbewusstsein sind die Pole im gewöhnlichen Leben des gegenwärtigen Menschen, während Unterbewusstsein und Überbewusstsein dem göttlichen Leben eigen sind. Der Meister verband das Bewusstsein mit dem Herzen und das Selbstbewusstsein mit dem Verstand, das Unterbewusstsein mit der Seele und das Überbewusstsein mit dem Geist. Jedes Bewusstsein steht in Verbindung mit bestimmten Kräften oder ist ihre Quelle. Das Überbewusstsein ist kosmisch und wirkt mit mächtigen Kräften zusammen. Für den Menschen des Selbstbewusstseins befindet sich die Beziehung zu ihnen in einem Schlafzustand, sie manifestiert sich jedoch im Menschen mit kosmischem Bewusstsein.

Das kosmische Bewusstsein ist der Schritt, welcher der Entwicklung des Selbstbewusstseins folgt. Wie sich der Unterschied gestaltet zwischen dem Bewusstsein, in dem die Tiere leben, und dem Selbstbewusstsein, in dem der Mensch lebt, so ist der Unterschied zwischen dem Selbstbewusstsein, in dem der moderne Mensch existiert, und dem Überbewusstsein. Wie die Fähigkeiten der Tiere im Vergleich zu Menschen sind, so sind die Möglichkeiten der Menschen in Bezug im Vergleich zu einem Wesen mit kosmischem Bewusstsein. Was für das kosmische Bewusstsein möglich, aber für das Selbstbewusstsein unzugänglich ist, bildet den Bereich der okkulten Phänomene. Als der Meister Kräfte manifestierte, die aus dem Überbewusstsein entstehen, waren für ihn Dinge möglich, die wir als Wunder betrachten. Und für die Kraft des kosmischen Bewusstseins sind sie in Wirklichkeit objektive, reale und natürliche Phänomene.

Der Meister sagte: „Wenn ich mit Menschen zusammen bin, benehme ich mich wie sie. Aber wenn ich allein in der Natur bin, brauche ich nur eine Handbewegung zu machen und ein paar spezielle Worte auszusprechen und vor mir erscheint das, was ich wünsche, was ich brauche. Ich möchte eine Verschnaufpause einlegen, und ein Zelt mit einem Bett und einem Tisch erscheint vor mir, auf dem frisches Weizenbrot und schöne Früchte serviert sind, die ich mir wünsche. Wenn ich gegessen und mich ausgeruht habe, mache ich wieder bestimmte Bewegungen und sage bestimmte Worte – das Zelt verschwindet samt Inhalt.“

Für das kosmische Bewusstsein sind das natürliche Handlungen, denn alles in unserer Welt ist nur ein Schatten dessen, was in der vierdimensionalen Welt existiert, in der sich die kosmischen Möglichkeiten manifestieren. Der Mensch des kosmischen Bewusstseins kann lange Distanzen überwinden und gleichzeitig an vielen Orten in verschiedenen Teilen der Erde erscheinen. Er kann hier und in der gleichen Zeit in Amerika, Russland, Indien usw. sein. Der Meister pflegte zu sagen: „Ich bin nicht im Leib, mein Leib ist nur ein Rednerpult, von dem aus ich spreche.“ Er sagte weiter: „Ich kann sichtbar und unsichtbar werden, wann ich will. Ich kann aus dem Leib herausgehen und in ihn wieder eingehen, wann immer ich wünsche. Ich möchte auch euch diese Kunst beibringen.“ Viele solcher Beispiele aus seinem Leben gibt es. Der Meister erinnerte uns daran, dass Christus auch diese Kunst beherrschte: „Als sie Christus ins Grab legten, zerstückelte Er seinen Körper und verschwand, und als Er dann seinen Jüngern erschien, baute Er ihn wieder zusammen.“

Jemand, der sichtbar und unsichtbar werden kann, ist Herr über den Tod. Und wenn er trotzdem durch die Tür des Todes geht, dann macht er dies, um die Menschen um sich herum nicht zu verführen und die ihm Nahestehenden vor der Regierung und Gesellschaft nicht zu diskreditieren. Schließlich tritt er durch die Tür des Todes und erleichtert den Weg der einfachen Menschen, da er den Tod selbst erzieht. Denn auch der Tod ist ein lebendiges Wesen. Ging Christus nicht durch die Tür des Todes in die Hölle hinunter, um die Tür der Hölle zu öffnen und alle Sünder von dort auszuführen? So heißt es ja in der Schrift. Dabei erteilte der Meister dem Tod eine Lektion und zeigte ihm, dass er stärker war. Er behauptete auch, dass ein Heiliger und ein Meister nicht im Grab bleiben würden. Wenn die Erde den Sarg bedeckt, entmaterialisieren sie ihren Leib, der nicht dem Leib einer durchschnittlichen Person entspricht.

Ihr Körper sieht nur gewöhnlich aus, tatsächlich ist er eine kondensierte Kraft des Geistes. Der Meister sagte Folgendes: „Lasst uns einen Versuch machen: Ihr werdet mich ins Grab legen und wenn ihr mich dort nach einer Weile findet, bin ich überhaupt kein Meister. Wenn ich euch ins Grab lege und euch nach einer Weile dort finde, seid ihr auch keine Schüler.“ Er war Herr des Lebens und des Todes.

Der Meister sagte mehrmals: „Meine Lehre ist ohne Form und ohne Dogma. Meine Lehre ist Wissenschaft und Religion.“ Die Fakten zeigen, dass er kein abstrakter Philosoph war, sondern eine Person des realen Lebens, welches im gesamten Kosmos pulsiert, schafft und ewig erneuert. Über den Meister kann gesagt werden: „Wissen heißt können.“ Die Informationen, die ich in diesem Buch anbiete, machen deutlich, dass er nicht nur Wissen besaß, was er durch sein Wort bewiesen hat, sondern auch Können. Das kann nur derjenige, der das gelebte, lebendige Wissen besitzt.

Alle Fakten, Ereignisse und Phänomene auf den folgenden Seiten wurden mir von denen erzählt, die sie beobachtet und erlebt haben. Alles ist real, wir haben nichts erfunden. Die Phänomene und Ereignisse im Leben des Meisters zeigen uns, dass wir vor einem hohen spirituellen Wesen stehen, das die göttliche Welt auf die Erde heruntergeholt hat. Der Meister hatte kein persönliches Leben, sein Leben unter uns war der Ausdruck des kosmischen Seins. Er sagte: „Der ganze Himmel steht hinter mir. Und das Wort, das ich zu euch spreche, ist nicht meins, es ist das Wort der Wesen, die  hinter mir stehen und es gibt derer nicht wenige, sondern Tausende und Millionen. Das sind die Ideen des Gottes, der das ganze Universum ausfüllt.“

Es gibt viele Fälle und Tatsachen aus dem Leben des Meisters, die von seinen Fähigkeiten eines großen Eingeweihten, eines Mannes Zeugnis ablegen, für den es keine unmöglichen Dinge gibt. Das Auge des Meisters war für jedes Unheil und jede Freude, für alle menschlichen Handlungen wach. Er durchdrang das ganze menschliche Leben und trug es, sozusagen, in sich, er erlebte es und half damit allen, die litten. Der Meister warnte und half dort, wo das karmische Gesetz dies erlaubte. Es gibt nämlich Fälle, in denen man ein bestimmtes Leiden erleben, eine Prüfung bestehen soll. In diesem Fall griff er nicht ein, selbst wenn jemand mit seinem Leben bezahlen könnte, denn das ist eine Erfahrung, aus der man etwas lernen, bestimmtes Wissen erwerben soll. Und für den Meister und den Schüler seiner Schule war die Erfahrung die Grundlage des Wissens.

So wie es für die Sonne selbstverständlich ist, dass sie scheint und wärmt, so war es auch für den Meister selbstverständlich zu helfen, wenn das notwendig war – zum Beispiel in verschiedener Weise  zu heilen. Für ihn war es nicht notwendig, den Kranken zu sehen um die Diagnose zu bestimmen, denn sein kosmisches Bewusstsein durchdrang und beherrschte den gesamten Raum. Daher konnte er mit nur einem Blick, mit einer Geste Krankheiten heilen, welche die Ärzte für unheilbar erklärt hatten.

Der Meister konnte den Elementen befehlen, die Naturphänomene verändern und sie in eine andere Richtung lenken, wozu er in Verbindung mit den Lebewesen trat, die hinter diesen Phänomenen standen. Die Naturphänomene wie Regen, Sturm, Hagel, Schnee, Dürre, Erdbeben, vulkanische Aktivität usw. sind keine mechanischen Prozesse, sondern das Ergebnis der Tätigkeit bestimmter intelligenter Wesen und derjenige, der sich mit ihnen verbinden kann, vermag manche Ereignisse aufzuheben oder zu verschieben. Aber der Meister lehrte auch, dass jeder Mensch mit seinem Gedanken, mit seinem Leben ebenfalls auf die Naturgewalten einwirkt.

Der Meister war ein Magier von höchstem Rang, denn er hatte die Kräfte der Natur zur Verfügung, um den Willen Gottes zu erfüllen, zum Wohle sowohl des Einzelnen als auch der gesamten Menschheit. Er war ein Hellseher der höchstmöglichen Stufe, der nicht nur alles um sich herum sah, sondern alles, was auf der ganzen Erde und im ganzen Kosmos geschah, er sah in die Vergangenheit und in die Zukunft.

Als ich diese Erinnerungen an Erscheinungen und Ereignisse sammelte, stieß ich auf die Tatsache , dass alle Menschen, die mit dem Meister in Berührung kamen, seine Kraft, sein Wissen, seine Liebe , seine Beziehung mit dem Himmel, seine Hellsichtigkeit, seine magische Kraft in verschiedensten Formen erlebten. Die Kranken erlebten sie, als der Meister ihnen zur Heilung verhalf. Diejenigen, die den falschen Weg in ihrem Leben eingeschlagen hatten – indem sie die richtige Richtung fanden; Menschen, welche die Realität der spirituellen Welt anzweifelten, erlebten sie durch spirituelle Erfahrungen. Diejenigen, deren physisches Leben in Gefahr geriet, erlebten sie durch blitzschnelle Hilfe, nachdem sie ihren Gedanken zum Meister gerichtet hatten. Und wenn man alle Zeugnisse, Erscheinungen und Ereignisse aus dem okkulten Leben des Meisters zusammentragen könnte, würde ich wie der Apostel Johannes sagen: „Es sind auch viele andere Dinge, die Jesus getan hat; so sie aber sollten eins nach dem andern geschrieben werden, achte ich, die Welt würde die Bücher nicht fassen, die zu schreiben wären.“(Joh. 21:25)

[1] Das Buch ist bei Amazon erhältlich.

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