Die Zahl 153

 

Außerplanmäßiger Vortrag, Varna, 22. März, 1918

„Als sie nun austraten auf das Land, sahen sie Kohlen gelegt und Fische darauf und Brot. Spricht Jesus zu ihnen: Bringt her von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt!” (Johannes 21:9-10)

Ich werde auf Vers 9 und Vers 10 des gelesenen Kapitels eingehen. Die Kohlen in diesem Vers bedeuten das göttliche Feuer, das neue Leben und der Fisch symbolisiert die Astralwelt, die Welt der Wünsche. Man muss also durch das göttliche Feuer gehen, damit die Wünsche gebrannt werden. Göttliches Leben, göttliches Feuer, das von oben herabkommt. Die Jünger warfen die ganze Nacht lang das Netz und haben nichts gefangen. Erst als Christus kam und ihnen sagte, sie sollten das Netz werfen, dann haben sie etwas gefangen. Wenn jemand ohne Gott arbeitet, gelangt nichts in sein Netz. Dann sagt er: „Ich habe kein Glück.“ Er hat Pech beim Fischen, weil er nicht weiß, wohin er das Netz werfen soll. Du redest, um jemanden zu überzeugen und du versagst – du hast das Netz rein formell geworfen.

Wir sagen oft: „Diesen Mann werde ich bekehren“; und wir gehen zu ihm, reden viel auf ihn ein, aber trotzdem passiert nichts. Wir werfen Netze ohne Gott. Wenn es in diesem Menschen Gefühle und Begierden gibt, die er noch eine Zeitlang ausleben möchte, werden wir lange Zeit das Netz werfen, ohne etwas zu fangen. Aber wenn Gott sagt: „Werft das Netz“, dann werden Fische für die Menschen gefangen, damit sie Nahrung haben. Und Christus lehrt seine Jünger zu fischen. In einem Werk müssen Gott, Mensch und Geist vereint sein.

Die Zahl 153 zeigt ein vollendetes Werk an, in dem Gott, Mensch und Geist gegenwärtig sind. Die 153 Fische bedeuten etwas, wenn man rechts von 1 eine 0 hinzufügt, das ergibt 10; 10 + 5 + 9 = 24; 24 ist das Gesetz des menschlichen Lebens und 3 ist das Gesetz des Gleichgewichts. Deshalb soll jeder in seinem ganzen Leben einen Fisch backen. Christus nimmt den Fisch als ein Sinnbild des Christentums, weil der Fisch die Fähigkeit hat, hinauf und hinab zu gehen. Wenn sich ein Mensch erheben will, dehnt er seine Blase aus und erhebt sich so über das Wasser. Sie haben eine Null – 0 repräsentiert die Ewigkeit, auch die Zeit. Drei bedeutet den Motor, der die Hand bewegt, den Menschen, der zum Arbeiten kam. Die Zahl 153 gibt an, wie viele Erretteten es gibt. Einige von ihnen werden auf den Kohlen und einige im Wasser sein. Wie viele Fische wurden von allen genommen, um auf die Kohlen gelegt zu werden ? Weil Christus sagte: „Bringt von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt.“ Die Fische, die auf den Kohlen waren, als die Jünger aus dem Wasser kamen, das sind andere, und Er fragte die Jünger nach den Fischen, die sie gefangen hatten. Sie haben von ihrem Fang nur drei Fische genommen und auf die Kohlen gelegt. Sie haben den Fang in drei Stapel eingeteilt und von jedem Stapel einen Fisch genommen. Also wurden drei Fische genommen und auf die Kohlen gelegt. Achtet bei diesem Gesetz auf die Gesamtheit der Dinge. Zum Beispiel kann man den ganzen Weizen in einem Weizenkorn finden. So ist es auch mit den Menschen, die der Herr erlöst hat, unter ihnen sind die Erretteten.

Es muss ausgerechnet werden, wie viele errettet werden. Mit der Multiplikation werdet ihr arbeiten. Fügt eine Null hinzu, sie zeigt die Ewigkeit an. Wenn ihr die Eins zum Rad gebt, habt ihr einen Durchmesser. Die Zahl 5 gibt den Hebel an, mit dem das Rad angetrieben wird, und die Drei gibt den Motor an, der den Hebel antreibt. Die Zahl 1 ist der Boden des Bootes, die Fünf ist das Boot und die Drei ist der Anker, die Hoffnung. Jetzt hat Christus 153 Fische gefangen, 153 zeigt die Zahl der Erretteten an, die auf die Kohlen gehen werden, die 153 Kategorien. In der Zahl Drei steckt das Gesetz der Totalität. Die Netze sind die Methoden, mit denen die Menschen arbeiten. Um etwas zu fangen, müsst ihr auch die ganze Nacht wach bleiben und das Netz werfen, dann kommt Christus und ihr werdet Fische fangen. Ohne Ihn könnt ihr nichts fangen. Wenn der Pflüger eine Furche gezogen hat, bedeutet dies, dass er einmal sein Netz geworfen hat. Sooft er den Pflug dreht, sooft wirft er Netze. Je mehr er den Pflug dreht, desto mehr wirft er Netze. Aber Christus wird euch zeigen, wo ihr das Netz werfen sollt, das ist notwendig. Einen Fisch zu fangen, das ist ein Opfer. Wenn der Weizen reif ist, wirst du ernten. Und wenn Christus kommt, wird Er dir Samen bringen und du wirst pflügen. Solange man nicht nass wird, fängt man keinen Fisch und Christus kommt nicht. Ihr werdet jetzt den Glauben tragen. Glaubt daran, dass Christus euch rufen wird, sobald Er euch am See beim Fischen findet. Die sieben Jünger, die im Boot waren, sind die sieben Prinzipien des Göttlichen. Die Menschen kennen sich nur, wenn sie sich lieben.

Christus sagte zu ihnen: „Kommt und esst Mittag“, aber keiner von ihnen rührte sich. Und Er nahm das Brot, brach es und gab es ihnen zum Essen. So lange waren sie bei ihm und sie zweifelten immer noch. Der Zweifel ist eine schlechte Angewohnheit. Wenn Christus euch sagt: Werft die Netze, dann werft sie. Aber ihr habt sie zu oft geworfen. – Wirf, wenn der Herr es dir sagt, damit das Menschliche sich mit dem Göttlichen vereint. Christus sagte: „Werft das Netz“, und die Jünger warfen es und fingen Fische. Christus ist in der Welt, aber nicht in der physischen, sondern in der geistigen Welt. In der physischen Welt werden die Dinge sichtbar und in der mentalen und astralen Welt geschehen die Dinge. Manche Menschen können Gott nicht sehen, andere können Ihn sehen. Warum können sie Ihn nicht sehen? Weil der Himmel bewölkt ist. Und für diejenigen, die Ihn sehen, ist der Himmel klar. Damit sie Christus sehen können, ist eines notwendig – dass der Herr einen Sturm, Donner, Staub, Wind schickt, um ihre Wolken zu zerstreuen, um ihren Himmel aufzuklären. Die Rucksäcke müssen leer werden und ihr müsst gesetzlos bleiben und das Gesetz in euch haben. Petrus war nackt, als Christus kam, was ‚Reinheit‘ bedeutet. Nackt sein, darin liegt Schönheit. Und weiße Kleidung tragen bedeutet Heiligkeit, eine Manifestation der Reinheit. Wenn wir nicht nackt bleiben, wird Christus nicht kommen, wir müssen nackt bleiben. Und wenn man dich in der Erde begraben hat, zieht sie dich aus und lässt dich nackt zurück. Das ist die Sprache des Himmels.

Es gibt keinen Mord oben, aber es gibt eine Lüge, oben ist die Lüge Mord. Wer oben lügt, tötet unten und die Lüge unten tötet oben. Die Lüge ist also eine Eigenschaft der Schlange, zuerst hat sie getötet und oben gelogen.

Die Schrift sagt: „Du wirst den Kopf der Schlange zerdrücken.“ Derjenige, der lügt, ruiniert seinen Kopf. Sprich aufrichtig, denn mit der Wahrheit umzäunst du deinen Kopf. Mit dem Wort ‚Lüge’ meine ich, dass du das Göttliche in dir nicht entstellen darfst, dass du sagst, wie das Göttliche wirklich ist, es so wiedergibst, wie es ist und wie du es vom Herrn erhalten hast. Ich verstehe die jetzige Moral der Menschen nicht. Was Gott dir gegeben hat, darfst du nicht verzerren. Das Göttliche bleibt immer göttlich, es wird irgendwann ans Tageslicht kommen und du wirst dich schämen. Rede nicht, bevor du deine Arbeit erledigt hast, und wenn du sie erledigt hast, sprich. Nun müsst ihr auf diesen Kohlen auch eure Wünsche backen, wie der Fisch gebacken wurde. Backe den Fisch gut, andernfalls wird er dich backen.

Jetzt werden nach diesem Krieg die Netze geworfen. Jetzt wird Christus begraben. In drei Tagen wird Er wieder auferstehen. Drei Tage lang bleibt Er im Herzen der Erde. Und wenn Er auferstanden ist, wird Er zu euch kommen und euch sagen, dass ihr die Netze werfen sollt. In 3 oder 30 oder 300 Jahren. Und nach diesem Krieg wird derjenige Petrus beginnen, der die Frau symbolisiert und zuerst nackt wird und das Netz ins Meer wirft, um zum Herrn zu gehen.

Jetzt seid ihr in einem neuen Zeitalter – das ist die Wiederherstellung des Reiches Gottes. Der Reiche und der Arme stehen unter einem Nenner. Nach diesem Krieg werden sie wieder zusammen sein. So spricht Christus.

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