Er wird alle Völker regieren

Aus der Reihe der Sonntagsvorträge, Sofia, 7.3.1920, 10:00

„Und sie gebar einen Sohn, ein Knäblein, der alle Heiden sollte weiden mit eisernem Stabe. Und ihr Kind ward entrückt zu Gott und seinem Thron.“(Offenb. 12:5)

Ich werde jetzt nur auf die Hälfte des zitierten Verses eingehen. Das Kind, von dem hier gesprochen wird, bildet den Kern des ganzen Kapitels. Ich werde eine Analogie über das gesamte Kapitel ziehen, d.h. ich werde die erwähnten Zeichen und Symbole durch das neugeborene Kind in Verbindung zueinander bringen.

Die gegenwärtigen Kulturmenschen befinden sich erst jetzt in der ersten Lebensphase, in der sie die Sprache der Natur studieren sollen. Und wenn sie lernen zu sprechen – nicht der Form nach, sondern auch dem Inhalt nach und nicht nur dem Inhalt nach, sondern auch dem Sinn nach – wird sich die Welt in einer neuen Form, in einem neuen Inhalt und einer neuen Bedeutung präsentieren. Das größte Hindernis in der gegenwärtigen Phase der menschlichen Entwicklung ist die tiefe Überzeugung, die dem Menschen eingepflanzt wurde, dass er kultiviert ist. Ich leugne nicht, dass ihr kultiviert seid, ich stehe nicht gegen das Wort ‚Kultur’ auf, aber ich gehe davon aus, dass ihr nur der Form nach, nicht dem Inhalt und der Bedeutung nach kultiviert seid. Kultiviert im vollsten Sinne des Wortes ist nur ein Drittel der Menschen.

Was wollte der Evangelist Johannes in diesem Kapitel sagen? Was repräsentiert die Frau hier? Wir können sie als Symbol der gesamten Menschheit, als Symbol eines Volkes oder als Symbol eines einzelnen Menschen betrachten. Was repräsentiert das Kind? Das Kind kann gleichzeitig als Symbol der Ideale angesehen werden, nach denen die Menschheit strebt; Das Kind ist die Frucht dieser Ideale. Ihr werdet mich fragen: Was streben die Apfel-, Birn- oder Kirschbäume an? Ich antworte: Ihr Ziel ist es, mindestens einen Apfel oder eine Birne hervorzubringen. Apfel- und Birnbäume haben außer ihrer Früchte keinen anderen Sinn. Was repräsentiert der Drache? Er ist ein Symbol für jene Widersacherkräfte in der Natur, die das Wachstum der Menschen, ihrer Gedanken und Wünsche behindern, d.h. sie widersetzen sich dem Guten. Der Drache ist kein Symbol für die rohe Gewalt, sondern er ist eine intellektuelle Kraft, die dazu benutzt wird, jeden Wachstumsprozess und jede Erweiterung des menschlichen Bewusstseins aufzuhalten.

Was stellt der Kampf zwischen Erzengel Michael und dem Drachen dar? Dieser Kampf ist das Emblem der beiden Großmächte der Welt, die wir ‚Gut‘ und ‚Böse‘ nennen. Die Theosophen nennen sie ‚höheres‘ und niederes Manas‘, die Okkultisten – ‚dunkle und helle Kräfte in der Natur‘. Diese beiden Kräfte kämpfen gegeneinander. Michael ist der Gott, d.h. das Erhabene, das Vernünftige in der Welt kämpft gegen das Unvernünftige. Es gibt eine gewisse Intellektualität im Drachen, aber er hat kein Verständnis für die großen Gesetze, nach denen die Entwicklung der gesamten Menschheit verläuft. Der Drache stürzte auf die Erde – das meint, dass sich die Bedingungen auf der Erde seit dem Sturz des Drachen geändert haben. Die Frau floh in die Wüste. Bis heute wiederholt sich diese Geschichte. Ich werde nicht näher darauf eingehen, da es über diese Dinge ganze Bände theologischer Interpretationen gibt. Meine Deutung unterscheidet sich von ihnen, sie erklärt den Text, so wie er ist. Die Frau präsentiert die weiße Rasse. Sie ist die Trägerin dieser lebendigen göttlichen Idee, die durch die Geburt des Kindes versinnbildlicht wird. Wenn die Mutter das Kind empfängt und der Vater es gebiert, müssen sie sagen: Die lebendige göttliche Idee beginnt ihre richtige Entwicklung. Interessanterweise blieb das Neugeborene nicht auf der Erde, sondern wurde in den Himmel gebracht. Und die Mutter ging in die Wüste. Mutter und Sohn haben sich getrennt. Daher muss das Kind im Himmel erzogen werden, bis die Bedingungen auf der Erde sich ändern und es für ein neues Leben bereit ist. Die Mutter, die noch nicht bereit ist, geht in die Wüste. Wie viele Tage blieb sie und lebte dort? Insgesamt 1260 Tage. Jetzt streitet man darüber, was diese Tage bedeuten. Einige betrachten sie als Tage des Jahres, andere als Perioden. Sie können sowohl als Tage als auch als Perioden betrachtet werden. Es ist egal, wie alt man ist, es zählt wie klug und gut man ist. Ein lebender Hund ist einem toten Löwen vorzuziehen und der starke Löwe ist dem toten Hund vorzuziehen.

Das neugeborene Kind repräsentiert die neue Menschheit, die in der unsichtbaren Welt vorbereitet wird und auf die Erde kommen wird. Und dieser Krieg, der dort vorgesehen wurde und sich im Kampf zwischen Michael und dem Drachen ausdrückt, repräsentiert in gewissem Maße den Weltkrieg, den wir erleben, aber er ist noch nicht vorbei. Im Kapitel 19 der Offenbarung gibt es eine Wiederholung der Ereignisse. Dort ändern sich die Symbole. Es ist die Rede von einem weißen Pferd. Der Sturz des Drachen aus dem Himmel bedeutet, dass er aus den Gedanken der Menschen herausgeworfen werden soll, damit er sie nicht verführt. Er soll in die physische Welt hinabsteigen. Die größten Verirrungen und Entstellungen existieren im Verstand. Ihr könnt niemanden verbessern, solange sein Verstand verzerrt ist. Ihr könnt nicht jemanden richtig laufen lassen, wenn sein Fuß schief ist. Daher muss zuerst der menschliche Verstand von allen Widersprüchen gereinigt werden. Und so wurde das Kind im Himmel erzogen. An anderer Stelle bezeichnet das Evangelium das Kind mit den Worten ‚neuer Mensch‘.

Es wird oft von Religion gesprochen. Diejenigen, die erhöht sind, spirituelle Erfahrungen haben und in Verbindung mit Gott stehen, verstehen, dass die Religion keine neue Form ist, sondern ein großes Leben, eine Einstellung, eine Verbindung des Menschen mit Gott. Ihr wart alle Kinder und Jugendliche und habt die ersten Liebkosungen und Zuneigungen eurer Mutter erfahren. Einige von euch haben die Liebe ihrer Freunde erfahren; andere – die Liebe des Geliebten und ihr kennt die Schwingungen des eigene Herzens. Es schwingt wie das göttliche Herz. Es gibt geheime Dinge im Leben, nach denen wir suchen. Dies sind Erlebnisse, für die man bereit ist, sein Leben zu opfern. Göttliche Erlebnisse unterscheiden sich von gewöhnlichen: Sie ändern sich nicht, sie sind dauerhaft. Wenn ihr gegessen habt, empfindet ihr ein angenehmes Gefühl, das allmählich nachlässt und nach fünf oder sechs Stunden durch ein unangenehmes Gefühl ersetzt wird – ihr spürt wieder Hunger. Wieder stillt ihr euren Hunger und habt ein angenehmes Gefühl; Nach ein paar Stunden bekommt ihr Hunger und habt ein Ärgernis. Vergnügen und Ärger – das sind veränderliche Erfahrungen.

So ist der physische Mensch. Wenn ihr es ihm mit Hühnern, Lämmern, Fleischbällchen u.ä. recht machen wollt, werdet ihr nichts erreichen. Der Sinn des Lebens besteht also nicht im Essen. Ich nehme diese beiden entgegengesetzten Pole der Erlebnisse, damit ihr begreift, dass es in der physischen Welt eine Veränderung der Erfahrung gibt, während es in der geistigen Welt keine Veränderung gibt. Kein Leiden, keine Hindernisse sind in der Lage, unser Streben nach der geistigen Welt zu verändern. Für die spirituellen Erfahrungen ist der Mensch bereit, sich zu opfern, zu leiden. Ich nenne es Liebe und in ihr sind alle Bestrebungen eingeschlossen.

Viele von euch streben nach Reichtum, Ehre, Stärke, Wissen. Ich frage: Was bleibt euch nach 100 Jahren von all dem übrig? Ihr werdet sagen: Zumindest werden sich die Leute an mich erinnern, mein Name wird in die Geschichte eingetragen werden. All das kann sein, aber wie wirst du selbst von diesem Ruhm profitieren?

Wirst du diese Erlebnisse in dir behalten, nachdem du von dieser Welt in die andere übergegangen bist, nachdem du durch den Rachen des Drachen  gegangen bist und mit ihm gekämpft hast? Die gegenwärtigen Philosophen sagen: Das muss bewiesen werden. Ich beweise nichts, ich argumentiere nichts, weil sowohl ich als auch ihr es sofort beweisen können. Zum Beispiel habt ihr ein paar Tagen gehungert und um herauszufinden, ob ihr etwas bekommen könnt, beginnt ihr euch von weitem zu erkundigen, ob ich ein guter, ehrlicher Mensch bin, welche Überzeugungen ich habe usw. Ohne euch zu antworten, decke ich den Tisch und bewirte euch. Ihr fühlt euch gut, seid zufrieden mit mir. Dann habt ihr wieder Hunger und beginnt wieder, an mir zu zweifeln. Am nächsten Tag ernähre ich euch wieder – der Zweifel verschwindet. Aber macht es Sinn, an mir zu zweifeln, wenn ich euch zehn Jahre lang ernähre? So verfahren auch die Natur und Gott, der in ihr arbeitet. Wenn Gott zehn Jahre lang den Tisch für den Menschen deckt – ein gutes Mittag- und Abendessen – und man immer wieder fragt, ob es einen Gott gibt und was für eine Person Er ist? Dann wird der Herr sagen: Raus mit diesem Esel! Wenn man ihn hinausjagt, legt man ihn in einen Sarg, Verwandte und Freunde versammeln sich mit Tränen in den Augen, um Gebete für ihn vorzulesen, damit Gott ihn in Seinem Reich erwähnt. Nein, er wird nirgendwo erwähnt! Wenn er ein zweites Mal kommt, wird ihm Gott die Beweise, ob es Ihn gibt oder nicht, andersherum geben. Und ich werde das nicht argumentieren, denn die Erde ist so geschaffen, dass wir uns selbst von der Wahrheit überzeugen werden. Ich werde meinen Gedanken durch ein Beispiel aus einer okkulten Erzählung veranschaulichen, die viel übersetzt wurde.

In der alten Zeit, die dem Sündenfall folgte, gab es zwei Königreiche: eines hieß Mensi und das andere – Esperti. Der König des ersten Königreichs hatte einen Sohn, der nach der damaligen Sitte seine Ausbildung zu absolvieren hatte, seine Einweihung. Ein berühmter Lehrer im Königreich, der dem Hof nahestand, untersuchte das Leben des Sohnes des Königs astrologisch und stellte fest, dass dieser einmal in seiner Vergangenheit ein Verbrechen begangen hatte, das die Trennung der beiden Königreiche und die Entstehung der Feindschaft zwischen ihnen verursachte. Der berühmte Lehrer sagte dem König, der Sohn solle das Königreich seines Vaters verlassen, irgendwo Hirte werden, die Schafe hüten, meditieren und in den Himmel schauen, bis er Erleuchtung erlangt. Nach zehn Jahren sollte der Königssohn zum Lehrer zurückkehren und von ihm seine Einweihung erhalten. Der Königssohn zog einfache Kleidung an und ging in das Königreich der Esperti. Er nahm seinen Stab, pfiff vor sich hin und verbrachte zehn Jahre als Hirte. Eines Tages weidete seine Herde bei einem mit den schönsten Blumen bewachsenen Berggipfel, als die Königstochter in ihrer besten Kleidung angeritten kam. Als sie die schönen Blumen sah, stieg sie ab und rannte los, um sich an ihnen zu freuen. In diesem Moment sprang eine Kobra aus dem Nichts und biss die Königstochter in die rechte Hand. Der junge Hirte sah alles und wusste, dass sie in zehn Minuten tot sein würde. Er nahm sofort ihre Hand, saugte das Gift mit seinem Mund aus und sie entkam dem Tod. Einer der Wachen, welche die Königstochter begleiteten, sah dies, ergriff sofort seinen Bogen und schoss einen Giftpfeil in die linke Hand des jungen Mannes. Das Mädchen ahnte auch die schlimmen Folgen, rannte zu dem Jungen, riss an der verwundeten Stelle die Kleidung auf, nahm den Pfeil heraus, und saugte das Gift mit ihrem Mund heraus. Ich frage: Wer hat wen gerettet? Das war die Auflösung. Nach diesem Vorfall versöhnten sich die beiden Königreiche.

Ich sage: Wenn wir erwarten, dass man das Gift aus unserer Hand heraussaugt und wir das Gift in der Hand unseres Nächsten lassen, sind wir keine echten Menschen. Das Mädchen war sofort bereit, das Opfer mit einem anderen Opfer zu erwidern und saugte das Gift aus der Wunde. Ihr werdet mich fragen: Welche Anwendung hat dieses Beispiel? – Eine hervorragende Anwendung. Wenn jeder Mann und jede Frau bereit wären, das Gift aus der verwundeten Stelle herauszusaugen, würde es dann Leiden und Tod auf dieser Welt geben? Beachtet, dass das Mädchen in der rechten Hand und der Junge in der linken verletzt wurden. Der Junge sagte zu dem Mädchen: Du hast unter Tiergift gelitten. Das Mädchen sagte zu dem Jungen: Und du hast unter menschlichem Gift gelitten. In dieser Welt gibt es zwei Gifte, die den Mann und die Frau zerstören, die menschliche Gesellschaft zerstören.

„Und sie lag in Wehen, um ein Kind zu gebären.“ Was diese Frau empfunden hat, werdet ihr auch empfinden. So viele von euch empfinden jetzt Qualen. Warum? – Um ein Kind zur Welt zu bringen. Versucht unbedingt, ein solches Kind zu gebären. Eine Schwangere fragt mich: Glaubst du an Gott oder nicht? Ich sage: Frau, wenn du dein Kind gebärst, dann glaubst du an Gott, wenn du es nicht gebärst, glaubst du nicht. Wenn dein Kind geboren und in den Himmel mitgenommen wird, um dort erzogen zu werden, kannst du sagen, dass du an Gott glaubst und Gott sich um dich kümmert. In der Bibel heißt es, dass Gott für diese Frau einen Platz in der Wüste vorbereitet hat – d.h., sie wird unter knappen Bedingungen leben.

So kam auch das Volk Israel aus Ägypten, einem Kulturland, heraus und ging in die Wüste, wo es 40 Jahre lebte. Warum? Um sich selbst die Angst zu nehmen. Die gegenwärtige Menschheit hat eine fürchterliche Angst wie die Israeliten in Ägypten. Bis zum heutigen Tag haben sie Angst. Heutzutage haben die Menschen Angst, sie sorgen sich, wie sie ihr Leben verbringen werden, was mit ihnen geschehen wird, ob sie gewinnen werden usw. Das sind Nebensachen. Wenn ihr gebärt, wird euer Kind in den Himmel gebracht, ihr werdet in die Wüste gehen und Michael wird für euch kämpfen. Die Schlange wird fallen und gegen diejenigen kämpfen, die an die neue Lehre glauben. Alle Menschen, die Ordnung in der Welt aufrechterhalten wollen, sagen, dass alle Macht von Gott gegeben wurde. Ich füge hinzu: Jede gerechte Macht wurde von Gott gegeben.

Diejenigen, die sich für die Macht und die Rechte des Drachen einsetzen, werden sehen, wie er auf die Erde kommt und sich auf unterschiedliche Weise manifestiert. Wir wollen die Leiden in dieser Welt nicht reduzieren, aber selbst wenn wir es wollten, wird das uns nicht helfen. Die Leiden werden nur dann verringert, wenn man den Sinn dieses großen Gesetzes im menschlichen Leben begreift und ein angemessenes Verständnis erlangt. Ihr sagt: Wir glauben an Gott.  Seid ihr bereit, euch für Ihn zu opfern? – Ich bin ein Christ. – Bist du bereit für Christus zu sterben? – Ich bin evangelisch, orthodox. – Bist du bereit, dich für das Evangelium, für die Orthodoxie zu opfern? Wenn du nicht bereit bist, dann bist du nur ein Schauspieler auf der Bühne. Wo sind jene großen Menschen, die bereit sind, sich für ihre Ideale zu opfern?

Sobald du eines Verbrechens überführt bist, wird natürlich der Richter kommen und man wird dich verurteilen. Dann wird der Priester dir die letzte Kommunion geben, man wird das Seil um deinen Hals hängen und sagen: Er ist gestorben, er wurde zum Opfer seines Verbrechens. Ich finde, dass diejenigen Menschen, die am Seil für ihre Verbrechen sterben, größere Helden sind als jene Gläubigen, die nicht bereit sind, einen Tropfen Blut für ihre Ideale zu vergießen. Wenn du einen Gläubigen stichst und nur ein Blutstropfen fließt, wirst dir damit die größten Probleme bereiten. Alle geben an mit den Worten „Wir sind Gläubige.“ Wenn du nicht bereit bist, einen Tropfen Blut zu vergießen, bist du kein Gläubiger. So geschah es mit allen Heiligen, allen großen Menschen, als ihr Glaube geprüft wurde. Wer bereit ist, seine Grundsätze zu verteidigen, ist auch bereit, sein Blut zu vergießen. Wenn wir bereit sind uns zu opfern, dann wird in uns das Erhabene, das Göttliche erwachen.

„Und der Drache blieb vor der Frau stehen, die ein Kind gebären sollte, um ihr Kind zu verschlingen, wenn es geboren wurde (4. Strophe). Der Drache stand neben der Frau, aber sie fürchtete sich nicht vor ihm. Sie war nicht ängstlich wie die heutigen Frauen, sie war mutig. Sie sagte zum Drachen: Ich werde ein Kind gebären, aber du wirst mir mein Kind nicht wegnehmen. Die Frau repräsentiert das göttliche Leben im Menschen und das männliche Kind – die göttliche Vernunft.

Also lag in der Zeit von Johannes, als diese Ereignisse stattfanden, die weiße Rasse, d.h. die fünfte Rasse der Menschheit, in Wehen, um ein Kind zu gebären. Die Geburt dieses Kindes führte zu einem Konflikt zwischen dem menschlichen und dem göttlichen Leben. Sowohl zu jener Zeit als auch heute versucht der Drache, das Kind der gebärenden Mutter zu ersticken. Auch wenn sich die ganze Welt dieser Tat widersetzt, die ganze Hölle sich dagegen auflehnt und selbst wenn der Teufel auf den Kopf fällt : Das Kind wird geboren werden. Mit anderen Worten: Selbst wenn die Welt sich auf den Kopf stellt, werden die Köpfe aller Menschen reifen.

Ein Reisender kam an einer Spinne vorbei, die ihre Spinnkunst entwickelte, und fragte: Was machst du? – Wie du sehen kannst, spinne ich; Ich bin eine fleißige Kreatur, obwohl die Leute eine schlechte Meinung von mir haben. Alle beschuldigen mich für Dinge, an denen ich nicht schuld bin. Ich spinne ein so dünnes Garn, wie es noch niemand zuvor gemacht hat. Bei der Ausstellung im Garten Eden habe ich den ersten Preis gewonnen. Meine Kunst ist unübertroffen. Bienen und Wespen haben einen Stachel, mit dem sie stechen, ich steche niemanden. Ich werde beschuldigt, Fliegen in meinem Netz gefangen zu haben, um ihr Blut zu saugen. Was machen die Leute, wenn sie die Läden betreten? Sie kaufen etwas und bezahlen dafür. Die Fliegen sind meiner Meinung nach meine Kunden. Sie gehen in den Laden, um etwas zu kaufen. Ich wickle sie in mein Netz, gehe auf sie zu und sage: So, jetzt zahlt ihr! Ich mache es aus Liebe zu den Fliegen. Wenn ich nehme, was ich brauche, verabschiede ich mich von ihnen und lasse sie frei. So stelle ich meine wissenschaftlichen Untersuchungen an. Die Fliegen müssen klug sein und nicht dorthin fliegen, wo ich mein Netz webe. Wenn sie nicht klug sind, werden sie zahlen und die Folgen ihrer Dummheit ertragen. Die Vögel werfen ihre Ausscheidungen von oben, aber jeder sagt, dass dies in Ordnung ist, niemand verurteilt sie. Die Menschen begehen die größten Verbrechen, aber über sie wird auch nicht schlecht gesprochen. Sobald ich beginne, meine Kunst anzuwenden, beschuldigen mich alle der Grausamkeit. Wenn jemand das Recht hat, sich über mich zu beschweren, so sind das die Fliegen. Sie sollen Klage gegen mich einreichen und sich beschweren, mal sehen, ob es meine Schuld ist oder ihre.

Jetzt frage ich euch: Wem gebt ihr die Schuld – der Fliege oder der Spinne? Die Wissenschaftler sagen, dass die Spinne ihr Netz extra für die Spinnen macht. Das stimmt nicht. Zuerst erlernte die Spinne ihre Kunst aus Liebe zu ihr. Sie hatte nicht vor, Fliegen zu fangen, das machte sie später. Warum sie sich mit ihrer Kunst beschäftigte, das weiß keiner.

Kehren wir zum Kind der gebärenden Frau zurück, d.h zum menschlichen Geist, der sich erheben soll. Alle Menschen brauchen eine Überzeugung, ein angemessenes Verständnis der Dinge. Die Blumen blühten und trugen ihren Duft in die Weiten, als es noch keine Menschen gab. Sie blühten und dufteten für sich selbst, nicht für uns. Sie glaubten nicht, dass die menschliche Nase sie jemals riechen würde. Die Menschen beschweren sich über die Bedingungen und sagen, dass sie nicht die Möglichkeit haben, zu blühen und sich zu entwickeln. Sie haben nicht Recht. Es gibt Bedingungen, unter denen jeder blühen kann, aber die Menschen möchten jemanden haben, der sie genießt und riecht. Nehmt euch ein Beispiel an den Blumen in der Natur. Es ist nicht nötig, dass Menschen ihre Blüten riechen. Die Aufgabe der Blume ist es, Frucht anzusetzen, die reifen wird. Dies ist ein großartiges Gesetz, das ihr auch befolgen solltet.

Nun spreche ich in dieser Art und einige sagen sich: Was ist der verborgene Zweck dieses Mannes? Wenn ich einen Gedanken oder eine Wahrheit ausspreche, habe ich nur einen Zweck – meinen Gedanken so weit wie möglich in den Raum zu projizieren, um meine Forschung zu betreiben. Wenn sich jemand wie eine Fliege in einem Spinnennetz verfängt, sage ich: Wer hat dir das Recht gegeben, dich in meinem Netz zu verfangen und seine Vollständigkeit zu verletzen? Wenn die Spinne ihr Spinnennetz mit dem einzigen Ziel webt, Fliegen zu fangen, büßt sie bald ihre Kunst ein. Wenn der Mensch den Weg seines Denkens verzerrt, büßt er ebenfalls die Kunst ein, sein Netz zu spinnen und zu weben. Wenn ihr also auch am Leben zweifelt und sagt, dass es keinen guten und ehrlichen Menschen auf der Welt gibt, werdet ihr sofort den Weg des richtigen Denkens verzerren. Mein Freund, woher weißt du, dass es keine ehrlichen und guten Menschen auf der Erde gibt? – Das sagen die Bücher. – Welche Bücher? – Die heiligen Bücher. Wenn du meinst, dass der Mensch frei ist, Fehler zu machen, ist das eine andere Frage. David sagt über sich selbst: Meine Mutter hat mich in Sünde empfangen. Die Menschen lesen, was David gesagt hat und nehmen es als etwas Göttliches an. Man muss wissen, wer es gesagt hat – Gott oder ein Mensch. Dies sind menschliche Worte, von denen nur 50% wahr sind. Es ist wahr, dass der Mensch selbst die Bedingungen für die Sünde schafft und sündigt. Deshalb kann er in Sünde empfangen und geboren werden, aber Gott kann uns niemals in Sünde gebären. Zu denken, dass die Quelle unrein ist, von der ihr hervorgegangen seid, ist die größte Lüge. Nur in seiner Form ist der Mensch in Sünde geboren, aber nicht in seiner Substanz, d.h. in Inhalt und Bedeutung. Die Änderung des Inhalts des menschlichen Lebens hängt von ihm ab. Unter dem Wort „in Sünde hat mich meine Mutter empfangen“ verstand David nur die äußere Seite der Frage.

„Der Drache blieb vor der Frau stehen, die gebären wollte, um ihr Kind zu essen, sobald es geboren wurde.“ In diesem Fall repräsentiert der Drache die ungünstigen Bedingungen für die gebärende Frau, die ihre Frucht verhindern sollen. Wie oft hat dieser Drache eure guten Wünsche, euch selbst oder jemand anderen zu erheben, behindert! Er sagt: Es ist jetzt nicht an der Zeit. Ihr gebt ihm Recht und sagt: Es ist wirklich nicht an der Zeit, Gutes zu tun, Gott soll uns vergeben, aber wir verschieben das auf bessere Zeiten. Gott hat keinen Grund, dir zu vergeben. Du musst dich mutig vor den Drachen stellen und sagen: Mein Kind wird geboren sein und zu Gott gehen, d.h. an einen Ort, wo es keine Sünden und Verbrechen gibt. Der menschliche Verstand soll klar und nüchtern sein, er soll die Wahrheit begreifen. Du sagst: Was für einen Hintergedanken hat dieser Mann? Ich habe keinen Hintergedanken. Mein Ziel ist es, die angezündete Kerze hochzuheben, wer lesen kann, soll zum Licht kommen und lesen. Wenn die Sonne aufgeht, puste ich die Kerze aus und sage: Ab nach draußen mit euren Büchern! Der Tag ist angebrochen. Tagsüber zünde ich keine Kerze an. Wenn es dunkel wird, zünde ich sie wieder an. Das ist meine Antwort auf die Frage, ob ich einen Hintergedanken habe. Wenn ich die Kerze anzünde, können Dutzende und Tausende von Menschen zu meinem Licht kommen, um es zu benutzen. Nun schwafeln die Menschen draußen, was für ein Ziel ich wohl habe, um Rechtsanwälte, Richter und Lehrer um mich zu versammeln. Ich brauche keine Anwälte und Richter. Ich zünde meine Kerze an und lese. Wenn ihr auch lesen wollt, so kommt zu mir, damit wir gemeinsam lesen können. Wenn nicht, so lebt wohl! (Draußen klingelt es lange.) Das ist die letzte Klingel, deshalb klingelt sie so lange. Alle müssen sie hören. Wer es schafft, in den Zug zu steigen, wird es gut haben. Wer es nicht schafft, wird auf einen anderen Zug in anderen Zeiten warten müssen. Es ist schon an der Zeit, dass die Menschen ihren Gedanken in eine andere Richtung schicken. Wie wird das geschehen? Welche ist die richtige Richtung?

In einem Königreich war jemand eines politischen Verbrechens schuldig, für das er zum Tode verurteilt wurde. Der König beschloss, das Leben des Verbrechers zu verschonen, unter der Bedingung, dass er mit einem Topf Milch auf dem Kopf durch die ganze Stadt geht, ohne einen Tropfen auf den Boden zu verschütten. Der Verurteilte stimmte dieser Bedingung zu. Er stellte einen Topf voll Milch auf seinen Kopf und ging durch die Stadt, ohne einen Tropfen Milch zu verschütten. Sein Leben wurde ihm geschenkt. Auf die Frage, was er auf seinem Weg durch die Stadt gesehen habe, antwortete er: Ich habe nichts und niemanden gesehen. –  Warum? # Weil ich nur an den Milchtopf auf meinem Kopf dachte.

Ich sage: Solange du alles in der Stadt siehst, bist du auf einem gefährlichen Weg. Man muss alles vergessen, blind sein für alles, was man sieht. Nur dann wird dein Leben geschenkt. Wenn du eine göttliche Idee hast, musst du dein ganzes Leben, alles, was du hast, dafür opfern. Heute erzählt jeder, den man trifft, was er gesehen und gehört hat. Solange du alles siehst und hörst, was um dich herum geschieht, kannst du keinen Topf Milch auf dem Kopf tragen, ohne ihn zu verschütten. Die religiösen Menschen streiten ständig darüber, wer Recht hat, wer in den Himmel kommen und wer in die Hölle gehen wird. Ich frage euch: Werdet ihr für die Arbeit bezahlt, die ihr verrichtet? – Natürlich werden wir bezahlt. – Sobald ihr bezahlt werdet, werdet ihr nicht in den Himmel kommen. – Warum? – Denn an der Tür des Gartens des Paradieses steht geschrieben: „Wer das Wort Gottes selbstsüchtig predigt, wird hier nicht eintreten.“ – Was machen wir dann? – Tut, was ihr wollt. Werdet Kaufleute, Lehrer, Priester, Anwälte, Richter, aber verzerrt niemals die Wahrheit. Arbeitet niemals für Geld. Die Priester und Prediger werden die Wahrheit meiner Worte prüfen. Wer das Wort Gottes predigt, muss selbstlos und ohne Hintergedanken arbeiten und bereit sein, sich für Gott zu opfern. Der Christ muss absolut selbstlos sein. – Wie sollen wir dann leben? Sollen wir unser jetziges Leben aufgeben? Ich frage: Was für Güter hast du in deinem Leben? Ich habe gesehen, wie ein Sohn seinen Vater geschlagen hat. Nach einer Weile hat er ihn aus seinem eigenen Haus vertrieben und ihn in ein Irrenhaus gebracht. Der Sohn wird seinen Vater los und verfügt über dessen Besitz. So etwas tun die kultivierten Menschen, die an Christus glauben und alle Gebete lesen, die die Kirche empfiehlt.

„Und die Frau floh in die Wüste.“ Sie zog in die Wüste, weil ihr klar wurde, dass es ihr nicht möglich ist, unter den Menschen zu bleiben, mit deren Gedanken und Gefühlen zu leben. Macht welches Buch, welche Zeitung auch immer ihr findet, auf und sagt, ob ihr etwas Sinnvolles dort findet. Schlagt ein Lehrbuch, z. B. ein Geometriebuch auf, und schaut, wovon dort die Rede ist. Ihr werdet Zeichnungen von Dreiecken, Vierecken, Pentagonen, Tangenten usw. sehen. Was bedeutet das? Ihr werdet sagen, dass das alles eine Bedeutung hat. Es repräsentiert die wirkungsgleiche Kraft – den Willen im Menschen. Das gleichseitige Dreieck repräsentiert also die Kräfte des Verstandes, Herzens und Willens, die sich in völliger Harmonie befinden. Auf der Grundlage dieses Dreiecks entsteht das wahre Leben.

Eines Tages werdet ihr die lebendige Geometrie verstehen, die lebendigen Linien, die sich so schneiden, dass einige von ihnen aus dem Verstand, andere aus dem Herzen und wieder andere aus dem Willen herausgehen; Ihr werdet feststellen, dass die Kraft des Willens die beiden Arten von Linien reguliert – die Linie des Verstandes und des Herzens. Zum Beispiel zeigen die beiden Seiten des Dreiecks die Richtung des Bewusstseins, aus dem die Linien des Herzens und des Verstandes hervorgehen. Diese Linien sind einander entgegengesetzt, sie fallen nicht zusammen, doch sie lassen sich leicht versöhnen, was der dritten Seite des Dreiecks, seiner Grundseite zu verdanken ist. Das Dreieck repräsentiert die Kräfte von Geist, Herz und Willen, die in völliger Harmonie miteinander sind. Auf diesem Dreieck entsteht das wirkliche Leben.

Wenn ihr das Gesicht einer Person studiert, seht ihr ein Dreieck – die Nase. Der Bulgare hat einen schwachen Willen; Sein Verstand und sein Herz sind weiter entwickelt als der Wille. Seine Nase hat eine durchschnittliche Länge von 3,5 – 4 cm. Der Bulgare ist stur, er ist kein willensstarker Mensch. Die Beharrlichkeit ist eine Eigenschaft und der vernünftige Wille eine andere. Der Türke bringt die Beharrlichkeit des Bulgaren mit folgendem Sprichwort zum Ausdruck: „Ich verkaufe meinen Hammer und verbrenne meinen Teppich, aber ich gehorche nicht.“ Dieses Merkmal des Bulgaren ist der Grund für die häufigen Kriege. Alle 10 bis 20 Jahre bricht ein Krieg aus. Von den Völkern der Balkanhalbinsel haben die Bulgaren am meisten Krieg geführt. Kein bulgarisches Königreich hat mehr als hundert Jahre gedauert. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Tatsache, die von allen Wissenschaftlern, allen denkenden Menschen festgestellt wurde. Ihr werdet sagen, ihr seid Helden. Das ist eine andere Frage. Der Platz, den die Bulgaren auf der Halbinsel einnehmen, zwingt sie, oft zu kämpfen. Auf diese Weise stärken sie ihren Willen und studieren das Gesetz des Opfers. Die Bulgaren müssen auf ihren Egoismus verzichten. Sie sind bereit, für ein Stück Erde den eigenen Bruder zu töten oder für einen Groschen eine Freundschaft zu kündigen. Das ist ein schlechter Zug, von dem ihr euch befreien sollt. Ihr sagt: Sind die Serben und Griechen etwa besser als wir? – Das geht euch nichts an. Als Volk müsst ihr edle Charakterzüge an euch entwickeln, ihr müsst euren Willen stärken, was eine Notwendigkeit für eure zukünftige Entwicklung ist. Die Willenlosigkeit führt zur Sklaverei. Ohne Willen können Geist und Herz nicht harmonisiert werden. Die Willenlosigkeit ist der Grund, warum zwei an einem Ort versammelte Slawen keine Einigung erzielen können. Die Meinungsverschiedenheit der Slawen ist sprichwörtlich. Weil Gott sie liebt, zieht Er sie durchs Feuer, um sie zu vereinen. Es gibt keine anderen Völker auf der Welt, die so viel Leid durchgemacht haben wie die Slawen. Gott sagt: Aus euch muss etwas Gutes kommen! Welcher gute Vater bestraft nicht seinen Sohn, den er liebt? Und die Slawen sind die geliebten Kinder des Herrn, also bestraft er sie. Sie haben eine erhabene Zukunft vor sich.

Wenn ich von den Slawen spreche, schenke ich den Bulgaren besondere Aufmerksamkeit, um sie zu warnen, dass sie Prügel bekommen werden, und zwar ohne Wenn und Aber. Für die Bulgaren wird bereits eine Peitsche vorbereitet, keine menschliche, sondern eine göttliche. Diese Peitsche werden die Rücken der Bulgaren erleben, bis ihre Köpfe reif werden, bis sie Gottes Willen gehorchen und  sagen: Wir werden unseren Verstand und unser Herz in Harmonie mit Gottes großem Willen bringen; Wir werden eine neue Ordnung in unseren Staat bringen, die mit den göttlichen Gesetzen übereinstimmt. Wenn ihr meinen Worten nicht glaubt, werdet ihr sie selbst überprüfen. Es wird nicht 10-20 Jahre dauern und ihr werdet selbst sehen, was kommt. Ich werde nicht sagen, was kommt – ihr werdet es erleben. Das große Gesetz, das auf der ganzen Welt gilt, ist Erzengel Michael. Er kommt mit seinem Messer. Gott schlägt das Buch des Lebens auf und gibt jedem, was er verdient. Es kommt das Gericht auf die Erde! Es wird keinen Menschen mehr geben, der nicht vor dem Herrn erscheint, um gerichtet zu werden. Jeder wird nach dem gerichtet, was im Buch des Lebens geschrieben steht. Sobald Gott es auf sich nimmt, die Menschen in Ordnung zu bringen, wird der Drache hinausgeworfen. Wenn Gott es nicht auf sich nimmt, euch in Ordnung zu bringen, werdet ihr zusammen mit dem Drachen in den Abgrund geworfen.

In Zukunft wird die Lehre Christi nicht in den menschlichen Herzen – in diesen kleinen Hüllen – leben können. Ich sage nicht, dass die Priester schlecht sind, aber sie verstehen die Lehre Christi noch nicht. Lasst sie zu mir kommen, damit ich ihnen einen Vortrag halte und ihre Augen öffne, so dass sie sehen, wie sie in der Vergangenheit gelebt haben. Gott wird ihren Verstand öffnen, damit sie verstehen, dass sie nicht so rein sind, wie sie denken. Was für Späne haben alle Menschen, die noch gehobelt werden müssen!

Es steht geschrieben „Das Buch des Lebens wird geöffnet und es wird kein Geheimnis unerkennbar bleiben.“ Alles wird so sein, wie es bei der gebärenden Frau war – entweder wird ein lebendes Kind geboren oder ein totes. Der Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Menschen ist folgender: Der Böse quält sich und bringt nichts hervor und der Gute quält sich und bringt etwas hervor. Der böse Mensch ist jenem Drachen ähnlich, dessen Kinder schon im Mutterleib lebendig werden und den Bauch durchbeißen und herauskommen.

Heute steht vor der Frau – eurer Seele, die euren Verstand gebären will, der Drache, d.h. eure schlechte Einstellung und sagt: Warum glaubst du an dich selbst? Sei nicht so dumm, ohne Glauben lässt sich auch leben. Wenn du auf ihn hörst, wird der Drache auch dein Kind verschlingen, ohne dir etwas zu geben. Ihr habt so viele Jahre gegessen und getrunken, wart immer gut angezogen und habt auf weichen Betten geschlafen, aber ihr seid immer noch unzufrieden. Was habt ihr aus diesem Leben gewonnen? – Was ist zu tun? – Wenn du mit den Daunenkissen und Matratzen unzufrieden bist, so tausche sie gegen Stroh aus; Wenn du auch mit dem Stroh unzufrieden bist, tausche es gegen Bretter aus. Ändere ständig die Umgebung und die Bedingungen, bis du zufrieden und gut aufgestellt, mit munterem Geist erwachst. Wenn du diese Einstellung hast, wirst du wissen, dass alles dem Guten dient. Wenn du in schlechter Laune aufstehst, wirst du bereit sein, mit jedem, den du triffst, zu streiten. – Warum geht es dir nicht gut? – Weil ich nicht schlafen konnte. – Du konntest nicht schlafen, weil deine Matratze sehr weich ist. Nicht nur das, aber du hast auch spät und zu viel zu Abend gegessen. Kann man nach all dem gut schlafen? Ein reicher Mann in Varna aß ein paar Schweinesteaks, trank zwei Liter Wein und ging sofort zu Bett. Er wurde am Morgen tot aufgefunden. Man muss pünktlich essen und pünktlich zu Bett gehen.

In dem vorgelesenen Kapitel heißt es, dass die Frau ein Kind zur Welt bringen wird. Wer ist diese Frau? Laut den Priestern ist diese Frau die Kirche. Was wird sie gebären? – Ihre Kinder, ihre Gemeinde. Das Alte Testament sagt, dass die unfruchtbare Rachel endlich viele Kinder zur Welt gebracht hat. Die niedrigeren Tiere sowie die Fische bringen viele Kinder zur Welt. Eine Frau bringt ein Kind zur Welt – das ist ein Symbol, aber es sind viele Dinge darin verborgen. Jeder einzelne Mensch, der in Übereinstimmung mit dem Verstand, Herzen und Willen Gottes lebt, ist mehr wert als die ganze Menschheit, die nicht nach den Gesetzen Gottes lebt. Eines Tages, wenn die Menschen in Harmonie mit Gott leben, werden wir sagen, dass das vollkommene Leben schon auf die Erde gekommen ist.

Das göttliche Kind kommt auf die Erde. Wer ist dieses Kind? – Christus. Heute warten alle darauf, dass er in den Wolken, von vielen Engeln begleitet, erscheint. Einige erwarteten Christus bereits im frühen 19. Jahrhundert, 1845, und als er nicht kam, zweifelten sie an Ihm. Andere erwarten Ihn bis heute. Einige Gläubige zogen weiße Kleider an und gingen hinaus, um Christus zu begrüßen. Er kam, aber nicht wie man Ihn erwartet hatte, deshalb wurden viele Christen enttäuscht. 1845 erschien der Spiritismus und machte den Verstand der Menschen auf Gott aufmerksam. Sie überzeugten sich, dass es noch ein anderes Leben außerhalb des physischen Lebens gibt. Einige sahen den Spiritismus als ein Werk des Teufels an. Christus kam also durch den Spiritismus, aber nur wenige erkannten Ihn und nahmen Ihn an.

Nachdem sich manche Gläubigen in ihren Interpretationen und Berechnungen verirrt hatten, begannen sie, erneut zu berechnen, wann Christus ein zweites Mal auf die Erde kommen würde. Sie berechneten, dass Christus 1915 auf die Erde kommen würde, aber sie sagten es niemandem, sie schwiegen. Diesmal kam Christus wieder, doch die Menschen erkannten Ihn wieder nicht. – Wie ist Er gekommen? – Mit einer Peitsche in der Hand ging Er durch ganz Europa. Er öffnete die Kassen und zerstreute das Geld; Er öffnete die Scheunen der Reichen und schüttete alles aus. Christus fragte die Reichen: Warum bin ich auf die Erde gekommen und habe mein Blut vergossen? Für die reichen Kaufleute und Fabrikbesitzer etwa, damit sie ihre Brüder quälen und misshandeln? Wozu braucht ihr diese Gewehre und Kanonen? Viele sagen dennoch: Christus ist noch nicht auf die Erde gekommen. Christus kam, aber mit einer Peitsche in der Hand. Und die Menschen fragen Ihn heute immer noch: Aus welcher Vollmacht tust du das? Erzengel Michael wird bald kommen und den Menschen zeigen, aus welcher Vollmacht er alles tut. Ihr werdet Zeugen jenes Großen sein, das Gott für die ganze Menschheit vorbereitet. Die Welt wird erkennen, dass Gott sich nicht spotten lässt. Die Gesetze seiner Barmherzigkeit, Gerechtigkeit, Wahrheit, Weisheit und Liebe werden erfüllt. Himmel und Erde werden vergehen, aber es wird kein einziger Satz von Gottes großem Gesetz entfernt.

„Und sie gebar ein männliches Kind, das alle Völker der Erde regieren würde.“ Wer ist dieses Kind? – Die sechste Rasse, d.h. die Idee der Weißen Bruderschaft, dass alle Menschen Brüder sind. Ihr alle wisst, dass es eine Hölle gibt, aber ihr braucht nicht festzustellen, wie und wo sie ist, weil ihr seit Tausenden von Jahren in deren Feuer brennt. Ich kann euch auch in die Hölle bringen und euch zeigen, wo sie ist, aber es gibt etwas Wichtigeres als das. – Was ist das? – Die Idee der Brüderlichkeit. Christus sagt: „Ihr seid alle Brüder.“ Könnt ihr diese Idee in euren Verstand bringen und zu eurem Bruder sagen: Bruder, warum verfolgst du mich? Alles, was ich genommen habe, habe ich dir zurückgegeben. Vergib mir allen Schaden, den ich dir zugefügt habe. Ich werde dir alles viermal zurückzahlen. Lass uns brüderlich leben, wie Gott es verlangt!

Viele sagen: Diese Lehre ist nichts für die Bulgaren. – Wenn die Bulgaren diese Lehre, so wie sie sie hören, nicht annehmen, werden sie in zehn Jahren erfahren, ob ich die Wahrheit sage oder nicht. Erzengel Michael wird ihnen nach allen Regeln beweisen, dass ich die Wahrheit gesagt habe. Ich verurteile niemanden, ich bin nicht gekommen um zu richten, aber ich sage den Bulgaren und allen europäischen Völkern, dass sie erfahren werden, wer Christus ist, wenn sie nicht brüderlich leben. Alle, die ihr mir zuhört: Beginnt, brüderlich zu leben, nicht wie ich es euch sage, sondern wie ihr es versteht, wie es euer Herz sagt. Nur dann werdet ihr euch erneuern. Ich glaube, dass die Wahrheit in euch liegt. Euer Verstand und euer Herz sind gut. Bringt euren Willen in Einklang mit ihnen und eure Augen werden sich öffnen. Einige sagen: Beweise uns, dass Gott existiert. Ich frage: Seht etwas in diesem dunklen Raum? – Wir sehen nichts. – Wenn ich jedoch einen Lichtstrahl von oben herunterströmen lasse, würdet ihr Tausende von Staubkörnern sehen. Wenn ich das Licht stärker werden lasse, werdet ihr viel mehr sehen. Folglich sind im Raum, in dem ihr lebt, viele Dinge, aber ihr werdet sie nur sehen, wenn er beleuchtet ist. Nur dann werdet ihr verstehen, dass alles um euch herum lebt, dass es überall Leben gibt.

„Und sie war schwanger und schrie in Wehen und Schmerzen der Geburt.“ – Wo ist die Frau, die ein Kind zur Welt bringt? – In ganz Europa. Was Johannes gesehen hat, passiert jetzt in ganz Europa. Er hat die zukünftigen Ereignisse gesehen. Die weiße Rasse versucht, die Idee der Brüderlichkeit hervorzubringen. brüderlich zu leben, aber der Drache steht vor euch und sagt: Ihr braucht keine Brüderlichkeit! Der Drache ist der menschliche Egoismus, die Gier – jeder soll für sich selbst leben und seine Brüder versklaven. Wenn der Erzengel Michael kommt, wird er den Drachen stürzen und dieser wird fallen. Wer fällt, ist bereits verurteilt. Die Erde wird diesen Drachen erziehen. Sie wird ihn binden und ihm sagen: Hier ist dein Platz, nicht oben, wo du die Menschen verdirbst. Wenn der Drache der Erde nicht gehorcht, wird er noch tiefer hinunterstürzen. Es wurde beschlossen, dass in Zukunft keine Verbrechen im Namen Christi, im Namen Seines Blutes, im Namen Seines Wortes begangen werden. Wer sich erlaubt, Verbrechen zu begehen, wird auf die Erde stürzen und sie wird ihn verschlingen.

Es steht in der Bibel: „Und die Schlange schleuderte aus ihrem Maul dem Weibe Wasser nach, wie einen Strom, damit sie von dem Strom fortgerissen würde. Und die Erde half dem Weibe, und die Erde tat ihren Mund auf und verschlang den Strom, welchen der Drache aus seinem Maul geschleudert hatte.“ Das Wasser repräsentiert die falsche Lehre, die von den Bedingungen absorbiert wird. Heute wird eine falsche Lehre gepredigt, morgen -eine andere, dann eine dritte, aber die Erde verschlingt und zerstört ständig. Den Bulgaren wurden viele Versprechen gegeben, bis man sie zwang zu kämpfen. Sie traten in den Krieg ein und erwarteten, dass sie Mazedonien erhalten würden, doch sie verloren auch das, was sie vorher hatten. War das Schicksal? – Nein. Sie hätten sich auf Gott verlassen sollen. Er hätte ihnen mehr gegeben. Das Schicksal aller Völker und das Schicksal der Bulgaren wird von einem anderen Ort aus bestimmt. Weder Frankreich, noch England, Deutschland oder Russland bestimmen das Schicksal der Völker. Gott bestimmt das Schicksal aller Völker. Wenn Er ein Volk erheben will, sendet Er ihm weise Mütter und Väter, Priester, Prediger, Lehrer und Herrscher. Wenn Er ein Volk bestrafen will, entzieht Er ihm die ideenreichen und vernünftigen Menschen und überlässt es den Launen des Schicksals. Dieses Volk wird sich selbst zerstören. Wir brauchen kluge und gute Menschen. Ich rufe alle Priester auf, zu mir zu kommen, damit ich zu ihnen spreche, anstatt Schlechtes über mich zu verbreiten. Was auch immer sie sagen, sie können mich nicht aufhalten.

Über die Bulgaren wurde gesagt: Wenn sie die neue Lehre annehmen, wird die Ernte noch in diesem Jahr reich sein; Wenn sie sie nicht annehmen, warten sieben Jahre einer solcher Hungersnot auf sie, die weder Bulgarien noch die ganze Welt in Erinnerung haben. Ich sage die Wahrheit. Das sollten alle wissen. Alle werden verstehen, dass ein anderes Gesetz die Welt regiert. Dieses Gesetz ist weder von mir festgelegt, noch spreche ich nach meinem eigenen Verständnis. Gott selbst wird den Menschen zeigen, ob Er existiert oder nicht. Er wird ihnen zeigen, dass alles im Brot ist. Solange ihr Brot habt, werdet ihr stark sein; Wenn ihr kein Brot habt, wird euch die Kraft verlassen. Ich sage das nicht von mir aus. Wenn man mit mir unzufrieden ist, so soll man es mir direkt sagen. Ich bin bereit, Bulgarien zu verlassen. Wenn ich gefährlich für euch bin, so sagt es mir, schmiedet keine Intrigen. Ich möchte mich niemandem aufdrängen, ich werde euch verlassen und euch die Freiheit geben, so zu leben, wie ihr wollt. Ich möchte die Priester nicht stören, aber ich sage euch eine große, göttliche Wahrheit, die euch Gutes bringt. Ich bin bereit, alles für euch zu tun, damit ihr gut seid. Über Bulgarien wurden gute Worte gesagt. Eine gute Zukunft erwartet es, aber Bulgarien muss vernünftig und edel sein, um diejenigen anzunehmen, die Gottes Wort frei säen. – Woran erkennen wir, wer die göttliche Wahrheit bringt? Es heißt: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“

„Und sie schrie in Wehen und Schmerzen der Geburt.“ Ich möchte, dass die bulgarische Frau, die bereits empfangen hat, ein männliches Kind zur Welt bringt. Ich wünsche euch, dass Erzengel Michael auf eurer Seite und nicht gegen euch ist. Wenn er sein Messer zieht, um für euch zu kämpfen, werden keine Kontributionen über euch verhängt, kein Übel wird euch widerfahren. Gott wird auch auf eurer Seite sein. Es heißt, wenn Bulgarien die neue Lehre akzeptiert, wird es seine Grenzen erweitern und alles bekommen, was es braucht. Wenn es das Göttliche nicht akzeptiert, wird ihm nichts gegeben. Das ist die politische Situation Bulgariens. Jedes Volk, das eine gute Position unter den anderen Völkern haben will, muss vier Eigenschaften besitzen: ehrlich, gerecht, gut und vernünftig sein. Jede Schule, jede Kirche, jedes Gericht muss die Aufschrift haben: Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Güte und Vernünftigkeit. Wenn ihr so lebt, werden alle Völker ihre Arme für euch weit öffnen. Wer liebt denn nicht die guten und vernünftigen Menschen? Ich sage das euch, damit ihr euch verbessern könnt. Die Priester müssen wissen, dass über Gott im Ernst nicht gelästert werden darf. Ich möchte euch nicht erschrecken, aber ich möchte auch nicht das Leiden der Menschen sehen. Ich sage: Es gibt göttliche Gesetze, denen nichts entkommen kann.

Ich frage: Wie lange wird der Himmel geschlossen sein? – Drei Jahre lang. Dies haben sowohl die Propheten als auch Johannes vorausgesagt. So wurde es bestimmt. Und ich möchte euch nicht erschrecken, aber ich sage: Ihr seid vernünftig, ihr habt einen Verstand, ein Herz und einen Willen. Versetzt euren Willen in Aktion und sucht euren Herrn, an den ihr glaubt. – Wo ist er? – Sucht Ihn und ihr werdet Ihn finden. Wer ihn findet, wird stark, gesund, freudig. Seine Seele dehnt sich aus und sein Geist wird stärker. Wenn Gott zum Menschen spricht, verschwinden Armut, Leiden und Krankheit. Überall herrschen Brüderlichkeit und Schwesterlichkeit, Frieden und Eintracht. – Wir sind religiös, wir streben nach Vervollkommnung. – Habt ihr Missverständnisse unter euch? – Ja. – Also hat Gott noch nicht zu euch gesprochen.

Ich wünsche, dass Gott zu den Bulgaren spricht, damit Frieden, Liebe, Weisheit, Wahrheit, Gerechtigkeit und Tugend unter sie einziehen. Dann werden die Bulgaren selbst sagen: Wir glauben an den lebendigen Herrn, weil wir Ihn selbst geprüft haben. Ihr werdet wie der Blinde sagen: Früher war ich blind, aber jetzt sehe ich. Welchen größeren Beweis wollt ihr als diesen, dass eure Augen geöffnet werden und ihr die große Wahrheit versteht? Dann werde ich auch meine Hand ausstrecken und sagen: Bruder, gib mir deine Hand! Ich kann mich schon frei mit dir unterhalten. Du bist nicht mehr blind, ich habe keinen Grund, dich zu führen. Ich möchte keine blinden Menschen führen, sondern Menschen mit offenen Augen, die die Schönheit der Welt sehen –  Blumen, Bäume, Quellen, Berge –  und die sich an allem freuen. Das heißt das Reich Gottes auf Erden zu errichten.

„Das Kind wurde zu Gott entrückt und vor seinen Thron gebracht.“ Auch euer Kind ist bei Gott. Wann wird man es zu euch schicken? – Die Zeit rückt näher, in der euer Kind auf die Erde kommen wird. Ich gebe eine Frist von höchstens 10 – 20 Jahren. Das Kind wird kommen, wenn die Erde gereinigt wird, und es wird gesagt, dass der Teufel noch einige Zeit auf der Erde verbringen wird.

Wartet nicht darauf, dass Gott von oben herabkommt, damit ihr Ihn seht, sondern öffnet eure Herzen, um Ihn selbst zu spüren. Wenn ich euch beobachte, kann ich vielen von euch sagen: Du bist schon frei, du wurdest freigesprochen. Komm raus aus dem Gefängnis! Betrete die göttliche Welt und wisse, dass Gott Liebe ist. Das werde ich jeder erwachten Seele, jedem Bruder und jeder Schwester sagen.

Viele fragen: Was stellt die neue Lehre dar? – Das ist die Lehre Christi. So war sie in der Vergangenheit, so ist sie heute, so wird sie in Zukunft sein. Sie leugnet jegliche Hölle. Die Hölle ist eine menschliche Erfindung, der Mensch schafft und betritt sie selbst. Jetzt erschaffen wir das göttliche Paradies und treten in es ein, um dort zu leben. Wir werden uns an den Früchten freuen, die Gott uns gibt. Seid mutig und entschlossen! Habt keine Angst vor dem Drachen! Gott und der ganze Himmel sind auf unserer Seite. Alles wird gut enden. Das sind die Worte, die Christus heute an euch richtet. Er sagt: „Ich bin in die Welt gekommen, damit ihr alle im Licht wandelt.“

 

 

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