Das Lied „Kiamet Senu“

Das Lied „Kiamet Senu“ hat Beinsa Douno am 8. Dezember 1926 im Rahmen der Allgemeinen Okkulten Klasse zum ersten Mal gegeben: „In den Silben ki-a-met kommt nach i ein a. I bedeutet den Anfang der Dinge, der den Antrieb zum Schöpfertum gibt. A stellt die Art und Weise dar, in der sich dieses Schöpfertum manifestiert. Kiamet bedeutet etwas Erhabenes, Grandioses, das einen Anfang hat. M repräsentiert den Tod. I ist also der Anfang des Schöpfertums, a ist die Methode zur Manifestation dieses Schöpfertums. Wenn man nicht weiß, wie man dieses Schöpfertum zum Ausdruck bringen soll, kommt der Tod. T bedeutet die Kraft, mit der man kämpfen muss, um den Tod zu besiegen.“

„Kiamet Senu bedeutet das Betreten eines schönen Ortes,  der so herrlich ist, dass man nicht weiß, worauf man zuerst den Blick richten soll. Das Wort Kiamet  bezeichnet das Erhabene im Leben, dasjenige, was in Zeit und Raum steckt –  das ist der Anfang der Dinge, der den Antrieb zum Schöpfertum gibt. Es bezeichnet auch die Kraft, mit der man kämpfen muss, um die Einschränkung zu besiegen, damit der Wiederaufbau beginnen kann. Mahar Benu ist der Große, der die Dinge regelt und aufbaut – er ist unveränderlich und beständig.“

Text:

Kiamet Senu,

Mahar Benu

Hajri meschina sevat semusi beni.

Ha betim jave, suberim save

Kiamet Senu,

Mahar Benu, Mahar Benu.

 

Die Interpretation von Simeon Simeonov

und von Girgina Girginova, Solistin der Staatsoper Russe

„Ich werde euch die Worte dieses Liedes übersetzen, allerdings nicht wörtlich: „Der Boden wurde gepflügt, auf dem Feld wurde ausgesät, der Weizen ist gewachsen und seit drei Monaten ist kein Wassertropfen gefallen. Das Feld ist vertrocknet, die Schafe blöken, der Ochse brüllt.“  Warum? Weil Dürre herrscht. … Dieses Lied muss gesungen werden, um die Hindernisse zu überwinden, um aus der Sackgasse herauszukommen. Dieses Lied ist die musikalische Lösung der grundlegenden  Schwierigkeiten.“ (7. 6.1939, Allgemeine Okkulte Klasse)

Die Menschen der sechsten Rasse

Auszug aus dem Buch „Abstimmung der Menschenseele“, Bd.3 von Bojan Boev

Quelle

In Nabukadnezars Traum

In uns musste der Geist des Neuen aufleben, der Geist dessen, was kommen wird. Der Meister legte immer Wert auf die geistige Annäherung und Kollektivität und daher auf gemeinsames Essen. Zu diesem Zweck wurden gemeinsame Mittagessen eingeführt, sogar gemeinsames Frühstücken, und die Abendessen wurden zu feierlichen Anlässen und auf Einladung veranstaltet.

Nach einem Mittagessen fragte eine Schwester: „Was wird der wichtigste Handlungsantrieb in der sechsten Rasse sein?“

Die Liebe zu Gott! Die Bereitschaft, Gutes zu tun, impliziert die Liebe zu Gott, das bewusste Befolgen Seines Weges und den Wunsch, Ihn zu kennen. Die Söhne der sechsten Rasse üben Einfluss auf die ganze Menschheit aus und es ist zu hoffen, dass jeder den sehnlichsten Wunsch in sich hat, ihr Kind zu werden. Für die Söhne der sechsten Rasse wird alles möglich sein, während für die Söhne der fünften Rasse alles mit Waffen, Kanonen und Gewalt erreicht wird. Der Unterschied zwischen beiden Rassen besteht darin, dass die fünfte Rasse danach strebt, durch Gesetze Ordnung in der Welt zu schaffen, während die sechste durch Liebe und Freiheit die Ordnung wiederherstellt. Die sechste Rasse wird drei Dinge anwenden: die vollkommene Liebe zu Gott, zum Nächsten und zu sich selbst. Die Liebe zu Gott wird ein Maß für alles sein, wodurch die Herzen der Menschen erweicht werden und die Gewalt vermieden wird. Denn jede Nation, die eine andere quält, schafft Elend für sich selbst. Der Begriff des „auserwählten Volkes“ wird heute äußerlich und nicht innerlich verstanden und darin besteht der ganze Fehler. Denn ein „auserwähltes Volk“ sind diejenigen, die den Willen Gottes tun, und diejenigen, die ihren [eigenen] Willen tun, schaffen das Böse. Wenn die Menschen ihre Entwicklung abgeschlossen haben, werden sie anfangen, richtig zu leben und in solche Beziehungen von Liebe eingehen, von denen sie nicht geträumt haben.

In der sechsten Rasse wird es einen Aufschwung der Evolution geben. Die Menschen gehen jetzt den Weg der Degeneration, während die sechste Rasse Impulse geben wird und die Rassen unter ihr von dem Neuen profitieren werden – wenn auch in begrenztem Umfang, wie alte Greise. Alle Menschen der Dunkelheit und der Vergnügungen werden verschwinden. Die erste Auferstehung kommt für die Kinder Gottes. Die heidnische Kultur geht heute parallel zum Christentum, und selbst das, was man Christentum nennt, ist nicht von hoher Qualität. Es muss verstanden werden, dass der Materialismus nichts Neues ist. Im Traum von Nebukadnezar, den Daniel gedeutet hat, ist die Rede von einer Statue, deren Füße eine Mischung aus Lehm und Eisen darstellten. Das ist genau die heutige Kultur der fünften Rasse und der Stein, der diese Statue getroffen und zerstört hat, wurde so groß wie ein Berg. Dieser Stein ist die sechste Rasse, dieser Stein ist die Welle der Liebe, die heute kommt. Der Stein wird von der universellen weißen Bruderschaft geworfen.

Ein Bruder fragte, ob die Menschen der sechsten Rasse den jetzigen Menschen ähnlich sehen würden.

Das Pferd wird das gleiche sein und der Reiter ein anderer. Die Völker können nicht an der sechsten Rasse teilnehmen, ohne ihr Karma beseitigt zu haben. Die heutigen Leiden stellen die Beseitigung des angesammelten Karmas dar und so bereitet man sich auf das neue Leben vor, das auf die Erde kommen wird. In diesen Leiden hebt sich die vergeistigte Person hervor, die eine offene Seele, ein offenes Gesicht hat und etwas von sich selbst ausstrahlt. In der Schrift heißt es: „Der Weinberg wird denen, die ihn bearbeitet haben, weggenommen und anderen gegeben“ (vgl. Matthäus 21:41). Dies bedeutet, dass der Weinberg der weißen Rasse weggenommen und der sechsten Rasse gegeben wird.

Und die weiße Rasse wird lernen, der sechsten Rassw zu dienen, und die sechste Rasse wird Verbindungen zu den anderen Rassen haben und diese organisieren. Der Mensch der sechsten Rasse wird sich von der weißen Rasse unterscheiden, er wird zu den Leuchtenden gehören, aber seine Hauptaufgabe wird es sein, für die geistige Vereinigung zu arbeiten.

Ein Bruder fragte: In wie vielen Jahrhunderten wird die sechste Rasse Einzug halten?

Die sechste Rasse hält schon jetzt Einzug, aber wir stehen noch ganz am Anfang dieses Prozesses und es wird lange dauern, nur weil die Menschen sich selbst im Wege stehen und sich nicht vom Alten freimachen wollen. Wenn die Raupe selbst nicht wünscht, sich von ihrer alten Form zu befreien, so kann sie kein Schmetterling werden.

Die Menschen sind in zwei Typen unterteilt: Es gibt ausgebildete Seelen, die kurz vor dem Erwachen sind. Heute wird hauptsächlich an ihnen gearbeitet, während die anderen Seelen, die offenbar nicht zum Erwachen bereit sind, darauf warten müssen, dass während der sechsten Rasse mit manch anderen neuen Methoden an ihrer Erhebung gearbeitet wird. Denn auch das Leben der sechsten Rasse wird zwei Seiten haben: eine äußere – das Leben der Illusionen. Einige Mitglieder der sechsten Rasse werden bis zum Ende ihrer Zeit auf dieser Bewusstseinsstufe bleiben, wobei wir unter „Leben der Illusionen“ den äußeren Komfort verstehen, der dann bestehen wird. Und die andere Seite, das ist das innere, wirkliche Leben, das im Erwachen der Seelen besteht, in ihrer Hinwendung zu Gott und im Aussäen der göttlichen Samen. Diese spirituelle Arbeit wird in ihrem Wesen das wahre Leben der sechsten Rasse sein.

Eine Schwester fragte, welche neue Gabe die neue sechste Rasse haben wird.

Sie wird sowohl vorwärts als auch rückwärts sehen können, bei ihr wird der sechste Sinn entwickelt sein. Dem Menschen wurden zwölf Sinne angelegt, die auf ihre Entwicklung warten. Im Moment ist es besser, wenn ihr die anderen Menschen nicht durch den sechsten Sinn wahrnehmen könnt. Wenn er sich nämlich ausbilden würde und ihr tiefer schauen könntet, würdet ihr erfahren, was die Person, die neben euch steht, denkt und vielleicht schockiert und sogar von euren Nächsten angewidert sein. Erst wenn die Gefahr vorbei ist, wenn das Bewusstsein sich geläutert haben wird, wird sich auch das dritte Auge öffnen.

In der Kultur der sechsten Rasse werden die Menschen nicht in der Art sterben, wie das jetzt geschieht. Wenn für jemanden die Zeit des Schwellenübertritts gekommen sein wird, wird er seine Freunde zusammenrufen, um sich von ihnen zu verabschieden und ihnen sagen: „Auf Wiedersehen, ich werde unsichtbar, ich werde hinauffahren zur Wohnstätte, die für mich vorbereitet ist“, und er wird sich dematerialisieren. Dies wird in der ferneren Zukunft geschehen.

Eine Rasse steigt zu ihrem Höhepunkt auf und dann zum Niedergang ab. Letzterer ist nichts anderes als der Übergang ihrer Energie zu einer höheren Form. Der Niedergang der weißen Rasse bedeutet, dass sie die Kampfbahn verlässt, sie hat den Boden erreicht und kann nicht mehr tiefer untergehen – dann fängt sie an, sich zu erheben, eigentlich nicht sie, sondern ihr Kind – die sechste Rasse.

Der neue Kontinent, der aus dem Boden des Pazifischen Ozeans hervorgehen wird, wird der Kontinent der sechsten Rasse sein. Sibirien wird mit dem neuen Kontinent verschmelzen und ein Bestandteil von ihm sein. Der neue Kontinent kann sowohl mit Amerika als auch mit Sibirien verschmelzen. Und dann wird Amerika auf der Seite des Pazifiks größer werden, wo hier und da Inseln auftauchen, welche die Gipfel der zukünftigen Gebirge sind. Das Wasser des Pazifiks wird einige der heutigen Kontinente überfluten, die Menschen werden Dinge sehen, die sie nie gesehen haben, manche Orte werden versinken und andere über den Meeresspiegel steigen.

Es wird lange dauern, bis sich alles geklärt haben wird. Es muss eine Umwandlung der äußeren Formen der Natur stattfinden. Luft und Licht gehören zur göttlichen Ordnung. Lagerst du sie irgendwo? Kaufst du sie? Auch das Wasser steht allen zur Verfügung. Eines Tages wird auch das Brot allen frei zugänglich sein, wie heute Luft, Licht und Wasser frei sind.

Die sechste Rasse wird in einer neuen Form kommen, heute wird das in der weißen Rasse vorbereitet. Und es gibt bereits Menschentypen aus der neuen Rasse: mit schönen, regelmäßigen Zügen. Im großen Salon hängen zwei Gemälde, auf denen Erzengel Michael den Drachen besiegt – das eine ist von Raffael und das andere von Guido Reni. Sie hängen dort, damit ihr eine Vorstellung vom Menschentyp der sechsten Rasse habt, da das Gesicht von Erzengel Michael auf den Bildern in seiner Schönheit diesem Menschentyp ähnelt. Die sechste Rasse wird eine lange Existenz haben und ihr seid ihre Anwärter. Die fortgeschrittenen Seelen werden die Voraussetzungen haben, in die sechste Rasse einzutreten, wo es bessere Wachstumsbedingungen geben wird. Es gibt heute viele Edelsteine, aber es muss ein Juwelier kommen und Broschen herstellen.

 

 

 

Beinsa Douno über die Naturgeister und unsere Reise durch ihre Reiche

Aus den Protokollen der Jahrestreffen der Synarchischen Kette

Veliko Tarnovo, den 12. August 1914, Quelle

„… Wenn wir im Weltraum spazieren gehen, möchte ich euch alles für die Reise mitgeben, aber für die Fahrkarte gebe ich euch kein Geld. An diesem Ort, wo wir hingehen werden, werden unsere Ausgaben übernommen, aber ich gebe kein Geld für eine Fahrkarte. Wir werden an jeder Station begrüßt, denn dieser Weg ist lang, es gibt verschiedene Geister, Reiche, Länder und Staaten. Zuerst werden euch also vier große Reiche entgegenkommen: Das erste ist das Reich der Gnome – der Geister, die die feste Materie bilden und über Geschoße und Labors verfügen. Gold und alle Juwele gehören ihnen, die Gnome machen sie. Wenn wir ihr Reich durchquert haben, werden wir an die Grenzen des Undinenreichs gelangen – das Reich der Geister des Wassers, die euch wohl gestimmt sind. Dann werden wir das Reich der Sylphen sehen – das Reich der Luftgeister. Es sind die Geister, die sozusagen uns am meisten zugetan sind, deshlab werden sie euch herzlich begrüßen …

Großvater Peter Tichtschev: Werden sie uns bewirten?

Sie bewirten euch doch jeden Tag, denn das Prana, das ihr jede Sekunde aufnehmt und das eure Lebenskraft unterstützt und belebt, befindet sich in ihrem Reich.

Nach diesem Reich werden wir durch das Reich der Salamander gehen – das sind die Geister des Feuers. Sie sind ernsthafte, positive und sehr lakonische Geister – wie die Engländer: Mit nur einem Finger werden sie euch den Weg weisen, ohne etwas zu sagen. Ihr braucht von ihnen keine Bewirtung zu erwarten, aber wenn ihr Flecken habt, sind es die Salamander, die sie entfernen. Und schließlich werden wir zu den Engeln gelangen, von wo aus wir die Gelegenheit erhalten, zu sehen, wie der Mensch herab- und heraufsteigt. Seht, das ist der Weg zum Himmel. Und bei eurem Herabstieg von oben habt ihr diese Reiche von oben aus gesehen, aber ihr habt es vergessen, alles ist euch entschwunden.

Jetzt könnt ihr verstehen, dass man, wenn man diese Welt verlässt, nicht direkt in den Himmel kommt, oder? Aber ich sage es noch einmal: Als ihr herabgestiegen seid, habt ihr diesen ganzen Weg zurückgelegt, doch ihr habt es vergessen. Nur eine vage Vorstellung ist euch zurückgeblieben.

Georgi Davidov: Kann man das alles nicht mit dem Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus erklären?

Wenn ich euch durch die Reiche führen würde, werdet ihr mich nicht auf diese Weise fragen, sondern wie derjenige sagen, den Christus geheilt hat: „eines weiß ich wohl, daß ich blind war und bin nun sehend“ (Johannes 9:25).

Nun, die vier Reiche, das sind die vier Elemente, aus denen der Mensch erschaffen wurde und sein Sündenfall besteht genau dort. Diese vier Reiche bestimmen unsere Beziehungen auf der Erde, die Beziehungen unseres Leibes. Wenn zum Beispiel in unserem Leib die Gnome überwiegen, bedeutet dies, dass wir mehr Festes, mehr Feststoffe haben, die auch verschiedene Krankheiten bedingen. Und der richtige Anteil würde dann bestehen, wenn alle jeweils ein Viertel haben – alle Arten von Elementargeistern müssen jeweils ein Viertel unseres Physischen beherrschen. Wenn zum Beispiel die Gnome dominieren, ist dies abnormal. Es ist auch abnormal, wenn die anderen die Oberhand bekommen und einen höheren Anteil aufweisen. Wir müssen also immer das Gleichgewicht der Dinge in uns halten. Natürlich [geschieht das], indem wir im Voraus lernen, welche dieser Geister was im Menschen kultivieren. So wissen wir zum Beispiel, dass unsere Wünsche in die Kategorie der Undinen, der Wassergeister, fallen. Dort werden Wünsche gepflegt.

Wenn wir also als „Miterben Christi“ bezeichnet werden, zeigt dies, dass wir diese vier Reiche erobern werden, die uns jetzt nicht gehorchen, denn wir sehen jetzt, dass die Salamander uns verbrennen, die Undinen uns ertränken. Folglich sind diese Elemente jetzt unsere Herren – sie regieren uns, anstatt dass wir sie regieren. Durch sie verführen uns die bösen Geister, die dunklen Mächte ständig, und für uns besteht der einzige Umweg darin, unser Verlangen zu kultivieren und in unseren Handlungen und Bestrebungen vorsichtig zu sein. Dann und nur dann werden diese Geister uns nicht erobern können.

Nehmt euch auch hier die folgende entscheidende Wahrheit zu Hilfe: Die Seele und der Geist sind zwei Pole; zwei Pole sind das Herz und der Verstand; die Kraft und das Leben; der Mann und die Frau. So suchen der Mann und die Frau die Kraft und das Leben; die Kraft und das Leben suchen das Herz und den Verstand; das Herz und der Verstand suchen die Seele und den Geist; und der Geist sucht Gott. Diese Regel ist der angemessenste Begriff und wenn ihr nach einem Begriff sucht, mit dem ihr eich diese Dinge erklärt, gibt es keinen besseren.

Christus kommt, und wenn ihr Ihm entgegengeht, um Ihn zu empfangen, werdet ihr unbedingt durch diese vier Reiche gehen. Ihr werdet Ihn zuerst durch das Reich der Wassergeister empfangen, denn sie sind es, die Ihm einen Wagen geben werden. Und jedes Reich wird Ihm etwas von seinen Elementen geben, bis der Wagen eine Feuerkutsche wird. Ihr werdet also das erste Reich, das Reich der Gnome, selbst überqueren und Christus in den Wolken, den Reichen der Undinen und Sylphen empfangen.

Also fangt an, folgendermaßen zu denken: Ob der Himmel und die Erde für euch eingerichtet sind. Und bittet den Herrn, dass Er eine Festung in euch baut; Und wünscht, dass all dieser Prozess, der im ersten Kapitel der Genesis beschrieben wird, in euch stattfindet. Achtet jetzt darauf, dass ihr soviel wie möglich von eurem schweren Gepäck los werdet, damit ihr, wenn Christus kommt, das notwendige Gepäck mitnehmt und sofort fertig seid. Und wann das sein wird, dürft ihr jetzt nicht wissen – wenn wir dorthin kommen, werde ich euch zu Ende eröffnen, was ich euch jetzt nicht gesagt habe. Nun seht zu, dass ihr eure Aufgaben auf der Erde vollendet, damit Christus zu euch sagen kann: „Ei, du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude!“(Matthäus 25:21)

 

Eine Übung zur Entwicklung der geistigen Organe – Fortsetzung

Aus dem Vortrag „Methoden und Wege in der Welt der Ideen“, gehalten am 19. Mai.1926 vor der Allgemeinen Okkulten Klasse in Sofia

„… Ich werde euch jetzt ein weiteres Experiment geben. Es geht folgendermaßen: ihr werdet die Namen aller Bücher der Bibel jeweils auf einen Zettel schreiben. Diese werdet ihr in eine Schachtel legen und dreimal täglich einen Zettel herausnehmen, aber mit offenen Augen. Der Zweck dieses Experiments ist es, die Intuition zu entwickeln, indem ihr erratet, welches Buch ihr herausgezogen habt. Wenn ihr die Zettel beschreibt, sollte euer Bewusstsein wach sein, damit es nicht zu Unterbrechungen kommt. Außerdem müsst ihr dabei versuchen, eure Vibrationen auf den Zetteln zu hinterlassen, damit ihr beim Berühren eines dieser Zettel erraten könnt, welchen ihr genommen habt. Wenn ihr beispielsweise den Namen des Propheten Jeremia auf einen der Zettel geschrieben habt, werdet ihr wissen, dass ihr diesen Zettel der Schachtel entnommen habt. Wenn ihr erraten habt, was auf dem Zettel steht, werdet ihr große Freude erleben. Wenn ihr die Zettel maschinell beschreibt, werdet ihr nichts erraten können. Wenn ihr das nächste Mal in die okkulte Klasse kommt, werden jeweils fünf ältere und fünf junge Brüder sowie fünf ältere und fünf junge Schwestern von ihren Erfahrungen berichten.

Während ihr dieses Experiment macht, werdet ihr in ein Notizbuch das Datum, die Uhrzeit und das Wetter genau notieren – ob es klar oder bewölkt war usw. Auf diese Weise könnt ihr euch gewöhnen, präzise zu sein. In der geistigen Welt wird selbst bei den kleinsten Versuchen auf die Zeit, auf das Wetter geachtet. Beginnt morgen mit dem Experiment. Ihr könnt es morgens, nachmittags oder abends tun, wie ihr möchtet, aber notiert auf jeden Fall die Uhrzeit und das Wetter des Experiments.“

Aus dem Vortrag „Der Weg der Wünsche“, gehalten am 26. Mai.1926 vor der Allgemeinen Okkulten Klasse in Sofia

„Wie ist euer Experiment ausgegangen? Wie ich es sehe, war es erfolglos.

Ich werde euch nun noch ein Experiment geben. Es geht so. Da die Bibel 66 Bücher enthält, gebe ich euch die Möglichkeit, jeden Tag höchstens 66 Zettel herauszunehmen, bis ihr erratet, welches Buch ihr herausgenommen habt. Zuerst werdet ihr einen Zettel herausnehmen und entscheiden, welches Buch es ist. Wenn ihr es das erste Mal nicht geschafft habt, werdet ihr es ein zweites, drittes, viertes und fünftes Mal, bis zu 66 Mal versuchen; wenn ihr dann nicht erfolgreich seid, werdet ihr wissen, dass euer Versuch nicht erfolgreich war. Am nächsten Tag werdet ihr das Experiment in gleicher Weise durchführen. Wer diesen Versuch nicht unternimmt, kann nicht als Schüler angesehen werden. Die unsichtbare Welt wird euch der Schule verweisen und die Weiße Bruderschaft wird euch nicht helfen. Dieses Experiment ist für alle obligatorisch. Wir mögen keine Schüler, die auf zwei Stühlen sitzen. Ihr werdet das Experiment eine Woche lang machen, danach seid ihr frei. Es gibt ein Gesetz in der Welt, dem jeder sich unterordnen muss. Wenn ihr dieses Gesetz nicht befolgt, werdet ihr die Schule verlassen und in die weite Welt gehen, wo ihr, ob ihr es wollt oder nicht, dieses Gesetz wieder lernen werdet. Hier werdet ihr es freiwillig lernen, dort wird es euch aufgezwungen. In der Welt werdet ihr viele Gesetze am Leib erleben und schließlich durch eine Reihe von Leiden zum einzigen Gesetz gelangen – dem Gesetz des Gehorsams und der Erfüllung des Göttlichen Willens.“

Eine Übung zur Entwicklung der geistigen Organe

Aus dem Vortrag „Keuschheit und Großmut“, gehalten am 12. Mai 1926 vor der Allgemeinen Okkulten Klasse in Sofia

„Als Schüler müsst ihr also Versuche machen. Einige verzichten darauf, weil sie ihre Entwicklung abgeschlossen haben. Jetzt gebe ich euch folgenden Versuch: Wenn ihr morgens aufsteht, verbindet eure Augen mit einem dicken Tuch und schlagt die Bibel auf. Es ist für euch wichtig, dass ihr mit verbundenen Augen erratet, an welcher Stelle ihr die Bibel aufgeschlagen habt. Ihr dürft nicht sofort sagen, an welcher Stelle ihr sie geöffnet habt. Haltet zuerst eine Weile inne, berührt das Buch an der jeweiligen Stelle, vertieft euch und sagt erst dann, an welcher Stelle ihr es geöffnet habt: ist es die Genesis, der Exodus, das Buch der Könige, die Propheten, die Evangelien usw. Dann versucht zu erraten, welches Kapitel ihr aufgeschlagen habt.

Versucht schließlich, den Vers zu erraten, auf den euer Finger zeigt. Wenn ihr alle drei Dinge richtig erratet, so ist euer Versuch zu 100% erfolgreich. Führt diesen Versuch sieben Tage lang durch. Nächstes Mal möchte ich, dass zehn von euch ihre Erfahrungen teilen. Einige der Versuche können sich als erfolgreich herausstellen, andere als erfolglos, aber das darf euch nicht stören. Dieser Versuch wird in euch den Impuls erwecken, eure Sensibilität zu entwickeln. Ihr werdet den Versuch in guter Geistesverfassung, in innerem Frieden machen. Nachdem ihr das Buch der Bibel, das Kapitel und den Vers genannt habt, werdet ihr das Tuch abnehmen und prüfen, ob ihr es erraten habt, das heißt, ob euer Versuch erfolgreich war, und ihr werdet euch das Ergebnis aufschreiben.

Für nächstes Mal habt ihr ein weiteres freies Thema sowie die Aufgabe, die jetzt gestellt wurde. Der Versuch wird morgen beginnen. Wenn ihr eure Augen verbunden habt, werdet ihr beten, alles um euch herum vergessen und erst dann die Bibel aufschlagen. Danach werdet ihr den Tag, das Datum und das Ergebnis des Experiments aufschreiben. Das ist ein guter Versuch. Es ist manchmal gut, für bestimmte Dinge blind zu sein. Das Verbinden der Augen bedeutet, dass man nicht von der Außenwelt gestört und mitgerissen werden möchte.

Diese Übung ist für diejenigen, die den starken Wunsch empfinden, sie zu machen, aber nicht für diejenigen, die nicht gut aufgelegt sind, um sie zu versuchen. Wer zögert, darf den Versuch nicht machen. Wenn er zu überlegen beginnt, ob es sich für einen so seriösen Menschen wie ihn geziemt, die Augen zu verbinden, so entbinde ich ihn vollständig von diesem Experiment. Ich rechne damit, dass zehn von euch das Experiment machen und die anderen dürfen sich absolut frei fühlen. Ihr werdet sagen: „Können wir unsere Augen nur schließen, ohne sie mit einem Tuch zu verbinden?“ Wenn ihr eure Augen nur schließt, ohne sie zu verbinden, besteht die Gefahr der Versuchung; ohne es zu wollen, werdet ihr eure Augen ein wenig öffnen. Wenn ihr die Augen öffnet, wird euer Experiment nicht erfolgreich sein. Wenn ihr eure Augen verbindet und sie dann unter dem Tuch öffnet, schadet das dem Versuch nicht.“

Aus dem Vortrag „Methoden und Wege in der Welt der Ideen“, gehalten am 19. Mai.1926 vor der Allgemeinen Okkulten Klasse in Sofia

„Wie war euer Versuch? Wie viele von euch haben das Buch aus der Bibel, wie viele das Kapitel dieses Buches und wie viele den Vers erraten? Das Experiment war bei vielen erfolglos, weil sie über bestimmte Dinge falsche Auffassungen haben. Ihr denkt, dass ihr hellsichtig seid. Ich werde euch einer Prüfung unterziehen, damit ihr selbst seht, wie viel ihr wisst. Man muss sein positives Wissen von dem negativen alchemistisch trennen. Welche Theorien dazu existieren, ist eine andere Frage. Theorie allein löst die Dinge nicht. Wenn ihr die Theorie kennt, solltet ihr auch die Praxis, die Anwendung haben. Es gibt eine Reihe von Hypothesen und Theorien in der okkulten Wissenschaft, aber vor allem gibt es wesentliche Dinge, die ihr wissen solltet. Jemand sagt: „Ich verstehe, ich weiß viel.“ Solange ihr denkt, ihr wisst und versteht viel, könnt ihr nichts erreichen. Wenn ihr die Probleme mit persönlichen Gefühlen löst, könnt ihr keine guten Ergebnisse erzielen.

Wenn ihr also eure Sensibilität entwickeln möchtet, so macht diesen Bibel-Versuch recht häufig. Wenn ihr dieses Gefühl entwickelt habt, werdet ihr die Bibel auch mit geschlossenen Augen frei lesen können. Es gibt jetzt keinen von euch, der die Bibel so lesen kann. Wenn jemand sagt, dass er es kann, werden wir ihn auf die Probe stellen: Ich werde die Bibel vor mir aufschlagen und er wird von seinem Platz aus lesen. Wenn ihr mit geschlossenen Augen Bücher lesen könnt, seid ihr Hellseher. Seit den vergangenen Jahrhunderten war die Aufmerksamkeit aller Menschen auf die Entwicklung ihrer physischen Sehkraft gerichtet. Da das nicht erreicht wurde, muss heute die Aufmerksamkeit der Menschen auf die allmähliche Entwicklung des inneren Sehens gelenkt werden. Dieses innere Organ kann sich nicht spontan entwickeln, sondern muss allmählich entwickelt werden, indem mehr Blut und nährende Energie in es hineingeschickt werden. Jeder von euch kann seine Intuition entwickeln, aber er muss eine Reihe von Versuchen in diese Richtung unternehmen. Wenn ihr beispielsweise wissen möchtet, an welcher Stelle ihr die Bibel aufgeschlagen habt, berührt dieses Blatt mit euren Händen. Lernt, die Dinge durch Berührung zu erkennen. Auf diese Weise werdet ihr euch von einer Reihe Suggestionen freimachen. Jemand sagt: „Der Geist spricht zu mir, er hat mir gesagt, ich soll irgendwohin gehen.“ Dies sind unbestimmte, zweideutige Situationen. Man redet sich verschiedene Dinge ein und bildet sich dann ein, der Geist hätte zu einem gesprochen.“

 

 

Ungewöhnliche Begebenheiten

„Wenn man mit den guten Wesen der drei Welten verbunden ist – der physischen, geistigen und göttlichen Welt -, wird man zum Magier. Es reicht, seinen Zauberstab zu schwingen, um zu erreichen, was man will. So wie sich die Nebel allmählich zurückziehen und den Horizont freimachen, öffnet und schließt der Magier die geheimen Türen der Natur.“

Beinsa Douno, Mussala, den 23.7.1940

„Der Meister war in einer Provinzstadt zu Gast. Und wie es immer im Haus geschah, wo er zu Besuch war, kamen fast alle Brüder und Schwestern zusammen. Nachdem sie sich lange unterhalten hatten, zog sich der Meister ins Zimmer nebenan zurück, um sich etwas auszuruhen. Die Brüder und Schwestern setzten ihr Gespräch über verschiedene okkulte und geistige Themen fort. Sie kamen auch auf die Frage zu sprechen, wer der Meister war und wie weit seine Möglichkeiten gingen. Viele Brüder hatten einige okkulte Bücher gelesen und wussten etwas über den Okkultismus. Aber das waren die ersten Jahre der Bruderschaft und die Schüler kannten den Meister noch nicht. Im Gespräch kamen sie zu der Meinung, dass er ein Mensch wie sie wäre, aber viel schlauer, weil er mehr gelesen habe. In diesem Moment kam der Meister wieder ins Zimmer und fragte, worüber sie sprachen. Ohne auf die Antwort zu warten, lächelte er und sagte: „Ihr habt euch darüber unterhalten, wer ich bin, und seid zu der Schlussfolgerung gekommen, dass ich ein Mensch bin wie ihr, jedoch schlauer.“ Dann fügte er hinzu: „Jetzt wollen wir einen Versuch machen, damit ihr seht, dass ich nicht so bin wie ihr.“ Er sagte ihnen, sie sollen die Tür abschließen und sie taten es. Wie er vor den Schülern stand, verschwand der Meister plötzlich und meldete sich von außerhalb des Zimmers, vom Flur. Das Zimmer war immer noch verschlossen. Im nächsten Augenblick tauchte er wieder bei ihnen im Zimmer auf, ohne dass Tür aufzuschließen. Dieser Versuch wurde mehrmals wiederholt.

Bruder Todor Tschernev berichtet von einem ähnlichen Fall. Bei einem der Jahrestreffen wollten sich einige Leiter örtlicher Gruppen mit dem Meister unterhalten. Er war im Dachgeschoßzimmer und rief ihnen zu, unten an der Treppe zu warten. Sie warteten lange und schauten immer wieder auf, wann er auftauchen würde. Auf einmal hörten sie, wie sich die Tür des Zimmers im Untergeschoß neben ihnen öffnete. Der Meister schaute heraus und lud sie ein hereinzukommen. Niemand sah ihn hinuntergehen und die Treppe war der einzige Weg nach unten. Dann wurde ihnen klar, dass er auf unsichtbare Weise heruntergekommen war.

Ein anderer Bruder hatte eine ähnliche Erfahrung. Er wartete auch lange vor der Treppe, ungefähr zwei Stunden, nachdem der Meister ihm von oben zugerufen hatte, sich zu gedulden. Auf einmal hörte er hinter seinem Rücken Schritte und sah, dass der Meister aus dem Garten kam. Er hatte nicht bemerkt, dass jemand heruntergestiegen war, obwohl er direkt an der Treppe stand.

Gegen Ende des Ersten Weltkrieges war der Meister in Varna interniert und wohnte in der obersten Etage des Hotels „London“. Eines frühen Morgens gingen Bruder Manol Ivanov und Bruder Boris Zhelev ihn besuchen. Bruder Manol erzählte: „Als wir ankamen, rief der Meister aus dem Fenster, dass er herunterkommen würde. Die Tür des Hotels war immer noch abgeschlossen. Kurz darauf sahen wir den Meister vor uns, aber die Tür wurde nicht geöffnet. Ich näherte mich der Tür – sie war immer noch abgeschlossen. Der Meister kam zu uns durch eine geschlossene Tür.“

Auszug aus dem Buch „Das ungewöhnliche Leben des Meisters Peter Danov. Berichte von Аugenzeugen“, Vlad Paschov, Sofia, 2007 (2. Auflage)

 

 

Die Anfänge der Tätigkeit Beinsa Dounos

 

In einem Brief vom 24.2.1899 an Penjo Kirov – einen der ersten Schüler und Begründer der Synarchischen Kette – schrieb Peter Danov über die von ihm empfangene Offenbarung:

              „Varna, den 24. Februar 1899

Lieber Bruder Kirov,

am 13. Februar habe ich ein Gebot Gottes empfangen, das ich euch zu eurer Kenntnis sende. Es ist persönlich an jeden von uns gerichtet. Wenn ihr gebetet habt, gebt mir euren Entschluss in schriftlicher Form und nur dasjenige, was euch der Geist der Wahrheit geben wird. Das wird unser Symbol gegenüber unserem Herrn sein. All das sollt ihr als ein Geheimnis bewahren. Wir müssen uns schon fleißig auf das Werk vorbereiten. Wir werden eine Stunde und einen Tag in der Woche bestimmen, wenn wir uns versammeln werden – ihr dort und wir hier – und wir werden zusammen innig beten…“

Die Zeugnisse Gottes

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Quelle

So spricht der Herr: Befolgt Meine Gebote und Weisungen. Hier kommt Mein Wort, es bringt euch den Befehl, das Zeugnis Meines Geistes zu bestätigen. Bestätigt die Wahrheit meines Bundes durch euer Leben. Gebt Zeugnis vom Geist, das vor dem Angesicht Gottes als Unterpfand eurer Treue zu Ihm aufbewahrt wird. Bezeugt die Wahrheit Gottes durch ein Bekenntnis vor Seinem Zeugen. Antwortet mit der Fülle eures Herzens und mit der Fülle eures Verstandes ohne jegliche Scheu, und Gott, der alles sieht und weiß, wird euch gemäß Seiner unermesslichen Gnade und ewigen Barmherzigkeit geben. Bekennt die Wahrheit vor Gott und Seinem Angesicht und bezeugt sie vor dem Himmel.

Erstes Zeugnis: Glaubst du von ganzem Herzen an den Einen Ewigen, Wahren und Sanften Gott des Lebens, der gesprochen hat?

Zweites Zeugnis: Glaubst du an Mich, Deinen Herrn und Erlöser, der jetzt zu dir spricht?

Drittes Zeugnis: Glaubst du an Meinen Ewigen und Milden Geist, der deine Erlösung bewirkt?

Viertes Zeugnis: Glaubst du an deinen Freund und Erlöser, den Herrn Jesus Christus, und an alle deinen Brüder?

Fünftes Zeugnis: Wirst du den Willen des Einen, Wahren und Gerechten Gottes ohne zu zögern tun?

Sechstes Zeugnis: Wirst du dich selbst und alles in der Welt wegen Seiner Liebe verleugnen?

Siebtes Zeugnis: Wirst du dein Leben und deine Gesundheit und alles, was dir am Herzen liegt, Seiner Herrlichkeit und der Herrlichkeit Seines Werks widmen?

Achtes Zeugnis: Wirst du auf Meine Stimme und Meinen Rat hören, wenn Ich zu dir spreche?

Neuntes Zeugnis: Wirst du bereit sein, ohne Zweifel Meine Gebote zu befolgen?

Zehntes Zeugnis: Wirst du immer mit aller Güte deines Herzens vor Meinem Angesicht wandeln und Mich niemals verbittern?

Eine Prophezeiung des Meisters von 1911

Am 7. September 1911 um 8 Uhr brachte Herr Danov beim Frühstück folgende Gedanken zum Ausdruck:

Von nun an, insbesondere nach 1914, wird es dramatische Veränderungen der Angelegenheiten geben. Es werden anstrengende Tage, Aufruhr, Verfolgung kommen und die negativen Elemente werden sich einen Vorteil verschaffen. Das Jahr 1914 wird ein Höhepunkt sein, der Zeitpunkt, von dem an alle Bewegungen, Kämpfe, Erschütterungen und Veränderungen für den Triumph des Reiches Gottes beginnen werden. Diese Erscheinungen werden bis 1927 oder 1933 andauern, bis die Angelegenheiten auf dem europäischen Kontinent, der den Ton für alles in der Welt angibt, eine Neigung zum Guten bekommen. Es ist möglich, dass eine weltweite massenhafte Pest folgt, in der die Erde von allem Negativen gereinigt wird, damit Platz geschafft werden kann für die guten Menschen, die übrig bleiben werden, die den Antrieb für das Kommen des Reiches Gottes geben; dann wird Christus kommen und regieren. Besonders in einer Zeitspanne von drei Jahren zwischen 1914 und 1927 oder 1933 werden dynamische Ereignisse in einer überhitzten Atmosphäre mit intensiven und qualvollen Tagen eintreten. In diesen drei Jahren werden die Bande des Bösen, die Bande aller Ablehnung der Ordnung und Norm, aller ungläubigen und gottlosen Massen gelöst. Es wird ein vorübergehender gegenteiliger Einfluss zugelassen. Dann wird auch der Glaube des Klerus auf die Probe gestellt, falls er nicht auf seinem Platz steht. Wie viele Popenhüte werden auf den Straßen herumliegen! Denn eine Verfolgung der offiziellen Vertreter der Geistlichkeit wird unbedingt zugelassen. Aber die wahren Gläubigen und diejenigen, die auf dem Weg des Herrn wandeln, wird niemand antasten, wenn sie ihre Pflicht erfüllen, denn es wird andere geben, die die Unruhestifter ablenken werden. Wann genau diese drei harten, voll heftiger Ereignisse Jahre sein werden, darf nicht enthüllt werden. Es darf nur gewusst werden, dass sie zwischen den Jahren 1914 und 1927 oder 1933 liegen werden.

Jerusalem, das ist das moderne Europa. Und so wie einst alles Gute und Böse in Jerusalem herrschte, ist das Gleiche heute in Europa zu sehen, denn es ist Europa, das bisher den Ton der Weltlenkung angibt; das Gute kommt aus Europa, das Böse auch. Amerika ist auch eine Kraft für sich, so etwas wie Europa, aber es wird für die Zukunft aufbewahrt, während Europa jetzt [alles] diktiert und deshalb muss es zuerst korrigiert werden, weil es die „große Hure“ auf Erden ist. Und als Christus auf der Erde wandelte, war Satan in der Astralwelt, und jetzt ist das Gegenteil der Fall: der Satan ist auf Erden und Christus wirkt in der Astralwelt und weil es so ist, wird Satans Zusammenbruch weitaus größer sein als zu jeder anderen Zeit. Der Satan wird sich hier in Europa in einem Königshaus inkorporieren, er wird alle negativen Elemente anziehen und schließlich gekreuzigt werden.

 

 

Das Lied „Venir Benir“

Das Lied „Venir Benir“ hat Beinsa Douno zum ersten Mal am 22.10.1922 gegeben. Über das Lied sagte der Meister, dass es ein okkultes östliches Motiv darstellt, welches die westlichen Völker übernommen haben und dass es Wesen entfernt, die die menschliche Entwicklung behindern.

Die Interpretation von Simeon Simeonov

Mit Chor und Orchester

Die Blockflöte von Sdravka Baramova

Венир Бенир — Du Großer, der du alle und alles segnest.

Бихар Бенум — Es sei gesegnet.

Ил Беют – Gott, segne das Große, die Jugend, den Anfang des Lebens.

Ил Безут – Segne das junge, beginnende, göttliche Leben. Segne das Göttliche, das in der Seele keimt – den göttlichen Atem, den wir uranfänglich aufgenommen haben.

Ом Беют – Er ist es allein, der Einzige, der segnet.

Ил Безут Ом Беют – Er ist alles. Er ist überall.

Зун ме зун — Unser ganzes Leben

Бином Ту Мето — So sei es!

Venir Benir

Bihar Benum

Il Bejut

Il Besut

Om Bejut

Sun me sun

Binom Tu Meto

„Das ist das Verhältnis vom Großen zum Kleinen. Der Mensch hat den göttlichen Geist oder göttlichen Atem aufgenommen und daran erinnert sich die Seele.“ (Allgemeine Okkulte Klasse, 8.Mai.1940)

 

Das Tor des Großen Wissens

Aus dem Buch „Briefe von Bojan Boev“, Bd.2

Izgrev, 28. Januar 1957

Lieber Bruder!

Heute essen wir an den Außentischen zu Mittag. Vor uns liegt der Garten mit blühenden Rosen, deren Duft zu uns herüberkommt. Die Rosen haben verschiedene Farben – weiß, pink, rot, gelb. Alles hier ist fabelhaft, als wären wir in einem überirdischen Paradies. Stille und Frieden herrschen im Izgrev. Wenn jemand aus der Stadt hierher kommt, ist er beeindruckt von der Ruhe, die er hier findet. Der Meister sagte einmal: „Der Izgrev ist eine Oase in der Wüste“.

Eine Schwester fragte: „Warum finden unsere Jahrestreffen im August statt?“

Der Meister antwortete: „Der Anfang des physischen Jahres ist der 1. Januar, der Anfang des spirituellen Jahres ist der 22. März und das Göttliche Jahr fängt im August an.* Dann findet auf der Sonne ein Treffen mit Vertretern aller Planeten statt. Deshalb veranstalten wir unsere Jahrestreffen im August. Dann gibt es die günstigsten Bedingungen für sie.“

Ein Bruder fragte: „Sie hatten uns in der Jugendklasse die Aufgabe gestellt, einige Sterne auszuwählen und sie in jeder klaren Nacht zu beobachten. Was ist die spirituelle Bedeutung der Sternbeobachtung?“

„Es gibt Wesen in der Natur, die die Welt überall erleuchten können. Es existieren viele Arten von Strahlen. Es wäre der Vorsehung auch möglich gewesen, uns die Wahrnehmung einiger anderen Arten von Strahlen zu gewähren, durch die wir es nachts viel heller hätten haben können, aber die Vorsehung befahl, dass es Tag und Nacht gebe und dass es nachts dunkel sei, damit wir die Sterne sehen, weil sie lehrreich wirken. Indem wir die Sterne beobachten, verbinden wir uns mit dem Ewigen, mit einer Welt großer Harmonie und Schönheit, mit den Gedanken der hellen Wesen, die sie bewohnen. Und das erhebt, veredelt und erzieht uns. Das gibt uns den Anstoß, für etwas Erhabenes zu leben.“

Ein Bruder fragte, wie die Feuertänze der Nestinari zu erklären sind. Der Meister sagte: „Wenn du deinen Fuß ins Feuer setzt, wird das schmerzen. Wenn du die Schwingungen deines Körpers erhöhst, so dass sie höher werden als die Schwingungen des Feuers, wirst du dich nicht verbrennen. Das ist die Erklärung der Feuertänze. Der Körper der Nestinari zittert schneller als das Feuer, und deshalb verbrennt sie das Feuer nicht. Es kommt auf die starken Vibrationen des Körpers an.“

Eine Schwester fragte: „Wie kann ich mein Gedächtnis verbessern?“

Der Meister antwortete: „Entferne alle Ängste und Besorgnisse aus deinem Bewusstsein, alle Unruhen, die schlechten Gedanken und Gefühle. Sie verursachen eine Gedächtnisschwächung. Übe das tiefe Atmen, dieses verbessert das Gedächtnis. Iss nie zuviel! Niemals Speisen mit entgegengesetzter Wirkung bei einer Mahlzeit essen, sie sind schwer verdaulich! Mache Konzentrationsübungen! Denke beim Bücherlesen über das Gelesene nach, ohne dass der Gedanke abschweift!“

Es gibt ein Gesetz: Wenn du jemandes Hässlichkeit beschreibst, dann überträgt sie sich auf dich. Beschreibe nie die Hässlichkeit eines Menschen!

Männer sollten sich vor verdorbenen Frauen und Frauen vor verdorbenen Männern hüten, diese sind nämlich Vampire, die die menschliche Energie aussaugen. Der Mensch wird kraftlos und krank und verfällt geistig. Verdorbene Männer und Frauen wirken wie Vampire.

Ich gebe euch eine Regel: Erfreue dich an den Leistungen der anderen! Freue dich über das, was sie erworben haben! Freue dich an der Gelehrsamkeit der anderen wie an deiner eigenen! Freue dich an den Fähigkeiten der anderen wie an deinen Fähigkeiten! Es gibt ein Gesetz: Wenn man sich an dem fremden Wohl freut, wird man es selbst erlangen.

Wenn der Kausalleib bei dir entwickelt ist und du auf einem Stuhl sitzt, so tritt deinen Platz ab, ja gehe sogar hinaus, um deinen Platz dem anderen zu opfern! Heute machst du das, morgen machst du das und so erziehst du allmählich deinen Kausalleib. Das ist eine schöne Methode, sich zu entwickeln.

Wenn sich dein Kausalleib entwickelt hat, werden die höheren Wesen kommen, um ihm zu helfen. Das ist eine kollektive Arbeit. Wenn du nicht für dich selbst, sondern für andere lebst, werden dir diese höheren Wesen helfen. Der Kausalleib verfügt über neue Kräfte. Das Organisieren des Kausalleibes und der höheren Leiber des Menschen heißt Organisieren des Geistleibes. Dies geschieht auch in folgender Weise:

1. Durch Kontemplation, Konzentration und Gebet, jeden Tag mindestens eine halbe Stunde lang, mit voller Konzentration des Bewusstseins.

2. Durch die Manifestation der Liebe.

3. Indem wir Gott und dem Ganzen dienen.

Eine Schwester fragte: „Meister, sagen Sie etwas über die Verwirklichung unserer Wünsche!“

Der Meister sagte: „Es gibt nichts, was sich ein Mensch jemals gewünscht und nicht bekommen hat. Was immer man sich wünscht, wird einem gegeben, aber nicht sofort. Es kann verwirklicht werden, wenn man sich bereits geistig erhoben hat und über den Wunsch hinausgewachsen ist. Dann könnte die Verwirklichung des Wunsches einem sogar Leid zufügen.

Jemand war Raucher und wünschte sich Tabak. Aber es wurde ihm kein Tabak gegeben. Er wurde 80 und hatte sich inzwischen das Rauchen abgewöhnt, dann bekam er Tabak. Warum? – Weil er sich einst Tabak gewünscht hatte. Deshalb muss man sich vor unvernünftigen Wünschen hüten, damit man später nicht leidet.

Ein Bruder fragte: „Was können wir tun, damit die Leute uns glauben?“

Der Meister antwortete: „Ich werde euch einen der Wege nennen. Ein guter Mann ging in den Wald und sah einen Räuber. Dem guten Mann war bewusst, dass das Göttliche auch im Räuber lebt. Und dann kam das Gute, das Göttliche im Räuber zum Vorschein und dieser sagte: „Du bist ein guter Mensch, ich habe Geld. Ich werde es dir zur Verfügung stellen. “

Ein Bruder fragte, wie man das Unbehagen in eine gute Stimmung verwandeln kann.

Der Meister gab zur Antwort: “Wenn ihr missmutig seid, geht dorthin, wo es viele Menschen gibt und wenn ihr zurückkommt, werdet ihr gut aufgelegt sein. Die Natur liebt die Vielfalt. Zu diesem Zweck kann man auch zu den Bäumen gehen, zu den Blumen. Das wirkt lehrreich.“

Ein Bruder sagte: „Manche Okkultisten behaupten, dass man nicht in die Welt gehen sollte, um sich nicht schmutzig zu machen.“

Der Meister erwiderte: „Diese gehören zu den einfältigen Okkultisten. Wenn man unter die Menschen oder zu den Pflanzen geht, nimmt man andere Energien auf, die einen erneuern. Es gibt auch andere Wege, die Verstimmung in eine gute Stimmung umzuwandeln.

Es gibt ein großes Wissen, dass es zu erwerben gilt. Die Liebe ist das Tor zu ihm. Achtet darauf, dass mehr Licht durch euer Fenster kommt! Ihr müsst euch freuen. Es gibt zu viele gute Dinge, die man lernen kann, deshalb braucht man Zeit, bis man an sie kommt.

Die Liebe ist das einzige Tor, durch das man zum Wissen gelangt. Wo es keine Liebe gibt, kannst du nicht lernen, denn dann wirst du nicht gut aufgelegt sein.

In der Wissenschaft seid ihr noch Erstklässler.

Die östliche Philosophie hat sehr wenig Brot, es reicht ihr selbst kaum, deshalb versteckt sie es, sie gibt nichts davon ab und hält es hinter Schloss und Riegel. Der westliche Okkultismus verfügt auch nicht über die tiefen Methoden.

Die Neue Lehre enthält Wissen in Überfluss, sie führt den Menschen zur Quelle. Es gibt okkulte Wissenschaften, die beschäftigen sich mit Eingemachtem und andere okkulte Wissenschaften, die beschäftigen sich mit frischen Früchten, die sie von den Bäumen im Garten pflücken. Diejenigen, die dem Alten folgen, verzichten auf das Neue, das Gott in diesem Moment sagt. Die zukünftigen Generationen werden dem folgen, was wir jetzt lernen.

Ein Bruder fragte nach der Lehre der Yogins. Der Meister sagte ihm: „Zu der Lehre der Yogins müssen wir uns so verhalten, wie sich Christus zu den Propheten verhielt. Der Weg der Yogins ist eine Vorbereitung auf die Göttliche Lehre. Die Lehre der Yogins hat den Sinn, dass sie den Weg vorbereitet. Wir lehnen die Lehre der Yogins nicht ab. Sie haben den Weg vorbereitet. Das Neue, das jetzt kommt, das ist das Göttliche.

Der Bruder fragte: „Daniel war in der Schule der Essäer, waren David und Salomo auch in dieser Schule?“

Der Meister erwiderte: „Die Schule der Essäer hatte zwei Kreise – einen inneren und einen äußeren Kreis. David gehörte zum äußersten Teil des inneren Kreises und Salomo gehörte zum äußeren Kreis. Christus hat die Gesetze des Pflanzen- und des Tierreiches verstanden, Er beherrschte die ganze Göttliche Wissenschaft in der Tiefe. Und jeder Mensch, der sich mit Ihm verbindet, wird sich mit der Quelle eines großen Wissens verbinden. Wir können uns gern mit dem Wissen des Altertums beschäftigen, doch wichtig ist dasjenige Wissen, das von Christus kommt, das jetzt kommt.

Wir sammeln das ein, was wir verloren haben. Wir können kaum an den Zustand heranreichen, den wir früher hatten. Das, was heute „Fortschritt“ genannt wird, ist kein Fortschritt. Heutzutage besteht der Fortschritt im Zurückerlangen des Verlorenen und erst wenn dieses zurückerlangt wird, werden die Menschen mit dem Fortschreiten beginnen. Der Mensch braucht das wahre Wissen. Hat er das, wird er niemals in eine Notlage geraten.

Wer Wissen hat, kann die Ursachen überwinden. Ein gelehrter Mann, der verfolgt wird, kann Nebel erzeugen, in dem er versinken wird oder wenn er im Winter verfolgt wird, einen halben Meter flüssigen Schlamm bilden, so dass die Verfolger ihn aus den Augen verlieren.

Die Welt ist voller Reichtümer. Ihr habt noch nicht die Schatzkammer der Natur betreten, um zu sehen, was für Schätze da gehortet werden. Im Buch Jesaja steht: „Ich gebe dir verborgene Schätze.“ (45:3)

Es wird allen Menschen das Wissen gegeben, das ihrer Entwicklungsstufe entspricht. Denjenigen, die treu und reif sind, wird mehr anvertraut werden. Das Wissen ohne Liebe ist gefährlich. Das Wissen mit Liebe ist etwas Erhabenes.

Einer kam und fragte mich: „Sag mir, wie kann man die bösen Menschen wiedererkennen?“ Ich habe ihm geantwortet, dass ich ihm das nicht sagen kann. Wenn er nämlich weiß, welche Menschen böse sind, wird er dieses Wissen missbrauchen.

Es gibt magische Worte, wenn jemand sie ausspricht, ist er umzäunt. Dieses magische Wort besitzt starke schöpferische Kraft. Bei solcher Kraft bleibt der Wolf stehen, er greift nicht an, denn er weiß, dass er Schaden nehmen wird, wenn er angreift. Wenn man nur ein solches Wort ausspricht, wird alles in Ordnung gebracht.

Die Natur ist voll mit großem Wissen, wenn der Mensch seine Fähigkeiten entwickelt. Auf jedem kleinen Stein ist die Geschichte aufgeschrieben. Zukünftig wird der Mensch riesige Bibliotheken haben, in jedem kleinen Stein wird die Geschichte gelesen werden.

Die Wissenschaft wird einen großen Aufschwung erleben, wenn man beginnt, auch die geistigen Funktionen der Organe zu erforschen.

Mit herzlichem Brudergruß:

Euer treuer B. Boev

* Die große Paneurhythmie findet jährlich vom 19.-21. August am fünften See („Die Niere“) im Rilagebirge statt. Nach dem alten Julianischen Kalender ist der 19. August auch der Tag der Verklärung Christi.